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Flyer zu ZWEI als PDF-Download

 

Dezember 2018

1. - 31. Dezember 2018 Letzte Aktualisierung dieses Eintrags: 08.12.2018, 21:05:54
 
PAUSE

 
 
 

Programm:

 

Nach dem erfolgreichen Abschluß der 6-teiligen Konzertreihe „carte blanche“ legt die FGNM eine Pause ein.

Bis zum Beginn einer neuen Konzertreihe weisen wir im monatlichen Newsletter auf Konzerte anderer Veranstalter hin.

 

Online-Ansicht: newsletter dezember

 

Am 1. Mai 2016 ging das Radioprojekt  Good Morning Deutschland  von und für Geflüchtete mit drei lokalen Studios in Frankfurt, Stuttgart und Donaueschingen auf Sendung, u.a. in Kooperation mit der fgnm.

 

"Good Morning Deutschland gibt der Vielfalt eine Stimme. Es ist Radio für geflüchtete Menschen, die mit ihrem kulturellem Wissen, Interessen, musikalischen Wünschen und Vorstellungen hier ankommen. Good Morning Deutschland bietet die Möglichkeit sich zu vernetzen, auszutauschen, kennenzulernen und gemeinsam zu musizieren. Wir senden auf Arabisch, Farsi, Deutsch, Englisch." www.goodmorningdeutschland.org

 

 

 

Februar 2016

25. Februar 2016
19:30 Uhr
Literaturhaus Frankfurt

 
Carte Blanche #6
Dietmar Dath

Programm:

SECHS GÄSTE, DIE MAN ZUNÄCHST NICHT AUS DEM KONTEXT NEUER MUSIK KENNT, BEGEBEN SICH IN DEN LITERATURHÄUSERN DARMSTADT, FRANKFURT UND WIESBADEN IN DEN DIALOG MIT POSITIONEN AKTUELLER MUSIK. DAS GESPROCHENE WORT WIRD ENG VERZAHNT MIT MUSIKALISCHEN KOMMENTAREN, ERGÄNZUNGEN, UNTERMALUNGEN ODER ENTGEGNUNGEN.
 
IN LESUNGEN, VORTRÄGEN, PERFORMANCES UND KONZERTEN ERÖFFNEN SICH NEUE UND UNGEWOHNTE PERSPEKTIVEN AUF HEUTIGE MUSIK UND LITERATUR, UND AUF IHR VERHÄLTNIS UND IHRE FUNKTION IN GESCHICHTE UND GESELLSCHAFT.

Das Publikum kennt nur den Gast des Abends, der konkrete musikalische Inhalt wird, ähnlich dem klassischen „musikalischen Salon“, erst im Laufe der Veranstaltung bekannt. Die Protagonisten der Reihe erhalten so eine wirkliche „carte blanche“, was Aufbau und Inhalt der Abende betrifft. 

EINTRITTSKARTEN FÜR 10 EURO UND ERMÄSSIGT 6 EURO SIND ÜBER DAS JEWEILIGE LITERATURHAUS ERHÄLTLICH.

Die Musik brauchst du als computationalen Wandler, mit dem ein musterergänzendes Hirn wie meins bestimmte Klassen von inferentiellen Prozessen, betreffend die Beschaffenheit der Raumzeit und der richtigen Bewegung in ihr, behandeln lernt, die es andernfalls, also ohne die Musik, nicht einmal formulieren könnte.


Dietmar Dath ist ein ausgewiesener Spezialist für Musiken unterschiedlichster Genres, auch und vor allem für die moderne Gegenwartsmusik. Schon sein allererstes Buch „Cordula killt dich“ handelt von einer Komponistin, und in seinen letzten Romanen spielen die Künste eine wichtigere Rolle als in allen vorherigen Büchern. Kunst hat dabei immer eine gesellschaftliche und politische Funktion. „Die Erfahrung, dass Chöre Personen sind und jede Person ein Chor, die Erfahrung, dass niemand alleine sein muss, kann keine politische Handlung eines auch noch so einigen Kollektivs, keine wissenschaftlich-technische Gemeinschaftsarbeit so durchschlagend organisieren wie das Kunsterlebnis und seine "difference that makes the difference“, schreiben Dietmar Dath und Barbara Kirchner in ihrem gemeinsamen Werk „Der Implex“.
Von der Rolle der Kunst und der Musik in Gegenwart und Gesellschaft erzählt Dietmar Dath im Gespräch und in Lesungen ausgewählter Texte. Musik von Brian Ferneyhough, Cornelius Cardew und Frederik Rzewski liefert dabei den klanglichen Untergrund für teilweise halsbrecherische Denkausflüge.
 

siehe Literaturhaus Frankfurt

 


 

4. Februar 2016
19:30 Uhr
Museum Wiesbaden

 
CARTE BLANCHE #5
Michael Lentz

Programm:

SECHS GÄSTE, DIE MAN ZUNÄCHST NICHT AUS DEM KONTEXT NEUER MUSIK KENNT, BEGEBEN SICH IN DEN LITERATURHÄUSERN DARMSTADT, FRANKFURT UND WIESBADEN IN DEN DIALOG MIT POSITIONEN AKTUELLER MUSIK. DAS GESPROCHENE WORT WIRD ENG VERZAHNT MIT MUSIKALISCHEN KOMMENTAREN, ERGÄNZUNGEN, UNTERMALUNGEN ODER ENTGEGNUNGEN.
 
IN LESUNGEN, VORTRÄGEN, PERFORMANCES UND KONZERTEN ERÖFFNEN SICH NEUE UND UNGEWOHNTE PERSPEKTIVEN AUF HEUTIGE MUSIK UND LITERATUR, UND AUF IHR VERHÄLTNIS UND IHRE FUNKTION IN GESCHICHTE UND GESELLSCHAFT.

Das Publikum kennt nur den Gast des Abends, der konkrete musikalische Inhalt wird, ähnlich dem klassischen „musikalischen Salon“, erst im Laufe der Veranstaltung bekannt. Die Protagonisten der Reihe erhalten so eine wirkliche „carte blanche“, was Aufbau und Inhalt der Abende betrifft. 

EINTRITTSKARTEN FÜR 10 EURO UND ERMÄSSIGT 6 EURO SIND ÜBER DAS JEWEILIGE LITERATURHAUS ERHÄLTLICH.

1 kann man   das kann man das   nicht einfacher sagen?
2 denn was?
1 das nicht   das kann man das nicht   einfacher nicht sagen?
2 einfacher denn was nicht denn einfacher?
1 erlaubung! ich will erklären. das hier ist wort. so. und das hier ist mund. mund auf und sachen rein. mund zu und sachen verpacken. maul auf und: aha, verstehe!
2 erlaubung auch! das ist zu schwere sachen. das ist hammer für blödmann.
1 stattgegeben. das trifft nagel auf den kopf. das ist verstehen jeder.
 


 

Januar 2016

27. Januar 2016
19:00 Uhr
Literaturhaus_Darmstadt

 
CARTE BLANCHE #4
Marcel Beyer

Programm:

SECHS GÄSTE, DIE MAN ZUNÄCHST NICHT AUS DEM KONTEXT NEUER MUSIK KENNT, BEGEBEN SICH IN DEN LITERATURHÄUSERN DARMSTADT, FRANKFURT UND WIESBADEN IN DEN DIALOG MIT POSITIONEN AKTUELLER MUSIK. DAS GESPROCHENE WORT WIRD ENG VERZAHNT MIT MUSIKALISCHEN KOMMENTAREN, ERGÄNZUNGEN, UNTERMALUNGEN ODER ENTGEGNUNGEN.
 
IN LESUNGEN, VORTRÄGEN, PERFORMANCES UND KONZERTEN ERÖFFNEN SICH NEUE UND UNGEWOHNTE PERSPEKTIVEN AUF HEUTIGE MUSIK UND LITERATUR, UND AUF IHR VERHÄLTNIS UND IHRE FUNKTION IN GESCHICHTE UND GESELLSCHAFT.

Das Publikum kennt nur den Gast des Abends, der konkrete musikalische Inhalt wird, ähnlich dem klassischen „musikalischen Salon“, erst im Laufe der Veranstaltung bekannt. Die Protagonisten der Reihe erhalten so eine wirkliche „carte blanche“, was Aufbau und Inhalt der Abende betrifft. 

EINTRITTSKARTEN FÜR 10 EURO UND ERMÄSSIGT 6 EURO SIND ÜBER DAS JEWEILIGE LITERATURHAUS ERHÄLTLICH.
 

Wespe, komm in meinen Mund,
mach mir Sprache, innen,
und außen mach mir was am
Hals, zeigs dem Gaumen, zeig es
 
uns. So ging das. [...] Und: so geht das
 
auf dem Land. Halt die Außensprache
kalt, innen sei Insektendunst, mach
es mir, mach mich gesund,
Wespe, komm in meinen Mund.
 


 

Dezember 2015

1. Dezember 2015
19:00 Uhr
Literaturhaus Darmstadt

 
CARTE BLANCHE #3
Peter Härtling

Programm:

SECHS GÄSTE, DIE MAN ZUNÄCHST NICHT AUS DEM KONTEXT NEUER MUSIK KENNT, BEGEBEN SICH IN DEN LITERATURHÄUSERN DARMSTADT, FRANKFURT UND WIESBADEN IN DEN DIALOG MIT POSITIONEN AKTUELLER MUSIK. DAS GESPROCHENE WORT WIRD ENG VERZAHNT MIT MUSIKALISCHEN KOMMENTAREN, ERGÄNZUNGEN, UNTERMALUNGEN ODER ENTGEGNUNGEN.
 
IN LESUNGEN, VORTRÄGEN, PERFORMANCES UND KONZERTEN ERÖFFNEN SICH NEUE UND UNGEWOHNTE PERSPEKTIVEN AUF HEUTIGE MUSIK UND LITERATUR, UND AUF IHR VERHÄLTNIS UND IHRE FUNKTION IN GESCHICHTE UND GESELLSCHAFT.

 

Das Publikum kennt nur den Gast des Abends, der konkrete musikalische Inhalt wird, ähnlich dem klassischen „musikalischen Salon“, erst im Laufe der Veranstaltung bekannt. Die Protagonisten der Reihe erhalten so eine wirkliche carte blanche, was Aufbau und Inhalt der Abende betrifft. 


EINTRITTSKARTEN FÜR 10 EURO UND ERMÄSSIGT 6 EURO SIND ÜBER DAS JEWEILIGE LITERATURHAUS ERHÄLTLICH.

 

Die erste Darmstädter CARTE BLANCHE vergibt die Frankfurter Gesellschaft für Neue Musik an Peter Härtling, der einen Abend nach dem Vorbild der klassischen Schubertiaden gestalten wird. In Lyrik und Prosa verrät Peter Härtling einiges über sein Verhältnis zur Musik und schlägt Brücken ins Hier und Heute, und auch der Gegenstand der Betrachtung selbst, Franz Schubert, erlebt in zeitgenössischen Interpretationen einen Neuzugriff auf sein Leben und Werk.

 

>>Musik fasst Stimmungen, Erwartungen zusammen, bündelt Emotionen und Energien. Ich beherrsche kein Instrument, ich kann nicht singen, nicht komponieren. Ich lasse mich in meiner Sehnsucht vertreten. Und ich vergnüge mich daran, daß Wörter und Sätze dann und wann die Musik berühren und ich mit ihrer Hilfe die Sphären tauschen kann.<< (Peter Härtling)


 

November 2015

6. November 2015
20:00
Villa Clementine Wiesbaden

 
CARTE BLANCHE #2 in der Villa Clementine Wiesbaden
MARA GENSCHEL

Programm:

SECHS GÄSTE, DIE MAN ZUNÄCHST NICHT AUS DEM KONTEXT NEUER MUSIK KENNT, BEGEBEN SICH IN DEN LITERATURHÄUSERN FRANKFURT, WIESBADEN UND DARMSTADT IN DEN DIALOG MIT POSITIONEN AKTUELLER MUSIK. DAS GESPROCHENE WORT WIRD ENG VERZAHNT MIT MUSIKALISCHEN KOMMENTAREN, ERGÄNZUNGEN, UNTERMALUNGEN ODER ENTGEGNUNGEN.
 
IN LESUNGEN, VORTRÄGEN, PERFORMANCES UND KONZERTEN ERÖFFNEN SICH NEUE UND UNGEWOHNTE PERSPEKTIVEN AUF HEUTIGE MUSIK UND LITERATUR, UND AUF IHR VERHÄLTNIS UND IHRE FUNKTION IN GESCHICHTE UND GESELLSCHAFT.
 
EINTRITTSKARTEN FÜR 10 EURO UND ERMÄSSIGT 6 EURO SIND ÜBER DAS JEWEILIGE LITERATURHAUS ERHÄLTLICH.

„Lapsus - Die Dehnung des Literaturbegriffs kann zur Überdehnung des Musikbegriffs führen. Kann! In diesem Fall betritt ein prinzipiell an Deals mit dem Publikum interessierter Gegenpart das Boot, den ich die schiefe Feindseligkeit meinerseits auszutarieren anheuerte. Andererseits [...]“

 

Mit diesen etwas geheimnisvollen Zeilen kündigt Mara Genschel ihren Abend im Rahmen der neuen Reihe CARTE BLANCHE an. Ohne zu viel zu verraten, darf man ergänzen, dass Genschel zusammen mit ihrem musikalischen „Gegenpart“ die Performance eigens für die Villa Clementine entwickelt und sämtliche Texte des Abends ihren Bewohnern auf die Haut geschrieben hat - eine Hommage an dieses großartige Haus.

 


 

April 2014

22. April 2014
20.00
Instituto Cervantes

#8
"hand werk"
-
Das junge Kammerensemble hand werk, 2011 in Köln gegründet, ist zum Abschluss der Konzertreihe FERNBEZIEHUNG mit einem Programm zu Gast, das den Bogen noch einmal von der FGNM zum Gastgeber der Reihe, dem Instituto Cervantes spannt. Zwei Werke der jungen spanischen Komponistin Irene Galina Quero treffen auf Kompositionen der Frankfurter Komponisten Thomas Stiegler und Hannes Seidl.

Der von Richard Sennetts Buch HANDWERK inspirierte Name verweist auf das Aufgreifen einer Tradition, in der ein Handwerk mit der Intention gepflegt wird, ein Produkt mit größtmöglicher Sorgfalt und zunächst nur um des Machens willen herzustellen, ohne dabei auf Produktionseffizienz und das Verkaufspotential fokussiert zu sein. Das Produkt selbst als Qualitätsware steht im Vordergrund, wobei Qualitätsware neben technischer Präzision bei hand werk immer auch mit Ausdruck und Interpretation produziert wird:

“Technik hat einen schlechten Ruf. Sie kann Seelenlos erscheinen. Menschen, die in ihren Händen ein hohes Maß an Übung erreichen, sehen das allerdings nicht so. Für sie ist Technik eng verbunden mit Ausdruck.”

Programm:

 

Thomas Stiegler: Und.Ging.Aussen.Vorüber
Enno Poppe: Trauben
Hannes Seidl: Dies ist die Geschichte von einem Mann…
Irene Galindo Quero: Linea
Irene Galindo Quero: A Handful of Earth

 

 

März 2014

18. März 2014
20.00
Instituto Cervantes

#7
acousmain reloaded
Aus der eigenen Küche
Bernd Leukert, Michael Rebhahn und Hannes Seidl präsentieren elektroakustische Arbeiten von sich selbst oder aus ihrem engen Umfeld.

Programm:

> Toni Merz: Tonsur#1: Intro
> Bernd Leukert: AndenEnden

 

> Toni Merz: Tonsur#3: Almost Yesterday
> Michael Rebhahn: NN (UA)
> Bernd Leukert: Hustenkür

 

> Toni Merz: Tonsur#7: Country
> Bernd Leukert: Tramonto

 

Die Reihenfolge steht noch nicht endgültig fest.

 

www.acousmain.de

 

 

Februar 2014

18. Februar 2014
20:00
Instituto Cervantes

#6
[trigger me] 2.0
-
-
Das Konzertprogramm [trigger me] besteht aus 100 % Stimme. In der Kombination mit Live-Elektronik wird sie dabei zur Keimzelle des gesamten klanglichen Materials. In Echtzeit aufgenommen und so verfremdet, dass neue Klangspektren entstehen, wird sie zum interaktiven Gegenspieler ihrer selbst.
[trigger me] umfasst Werke unterschiedlicher Komponisten, die zum Teil eigens für Julia Mihály komponiert wurden. [trigger me] verbindet alle Facetten von Stimme-Elektronik-Formationen: Vom klassischen Tape-Stück mit Gesang, über elektronische Klänge direkt aus dem Mund bis hin zur kammermusikalischen Interaktion zwischen Sängerin und Computer.
In die Performance werden dafür verschiedene Arten von Devices integriert, wie z.B. Gamepads, Tablets, Sensoren, MIDI-Controller und Mundlautsprecher. [trigger me] tastet stimmliche Grenzbereiche an der Schnittstelle von klassischem Gesang und erweiterten Stimmtechniken ab.

Programm:

Karlheinz Essl: „Sequitur IX“ für Stimme und Live- Elektronik 

// 8 Min

Matthias Kaul: „Silence is my voice“ (für Stimme, Zuspielung und Mundlautsprecher) 

// 17 Min

Stefan Hakenberg: „Searching & Knowing“ (für Sopran und Tape) 

// 26 Min

Julia Mihály: „scape_1“  4- Kanal – Tape 

// 7 Min

Felix Leuschner: „Ophelia Gesänge“ für Sopran und 4 – Kanal – Zuspielung 

// 8 Min

Minas Borboudakis: „εδιζησ[Á]μην εμε[Ω]υτόν“ für Stimme und Live-Elektronik 

// 8 Min

 

Julia Mihaly, Sopran

 

 

Januar 2014

21. Januar 2014
20:00
Instituto Cervantes

#5
analog/digital
-
Im fünften Konzert der Reihe FERNBEZIEHUNG treffen drei Werke des radikalen jungen Amerikaners Timothy McCormack auf Ausgesuchtes aus der digitalen Welt: elektroakustische Musik von Stefan Prins, Marek Poliks und Steven Kazuo Takasugi, sowie ein kurzer Ausflug in die spanische Renaissance.

Programm:

Timothy McCormack (*1984)
Disfix – für Bassklarinette, Piccolotrompete und Posaune
Mirror Stratum – für Kontrabassklarinette und Violoncello
Here is a sequence of signs, each having a sound and a meaning – für Posaune solo

 

und elektroakustisches aus Spanien und den USA

 

mit

Jan-Filip Tupa, Violoncello
Richard Haynes, Klarinette
Stephen Menotti, Posaune
Paul Hübner, Trompete

 

 

Dezember 2013

17. Dezember 2013
20:00
Instituto Cervantes

#4
Variations – Ernstalbrecht Stiebler und John Cage im Dialog
-
Beim vierten Konzert der Reihe FERNBEZIEHUNG treffen Musik von John Cage und Ernstalbrecht Stiebler aufeinander. In seiner Zeit als Redakteur beim Hessischen Rundfunk hat sich Ernstalbrecht Stiebler besonders um die Verbreitung der amerikanischen Avantgarde bemüht und stand in intensivem Dialog mit John Cage. Die Internationale Ensemble Modern Akademie spielt sein Stück „Variations VIII“, ein starkes Konzept über das Wesen von Klang, Musik und Stille. Demgegenüber stehen Werke von Stiebler, die sich in ihrer radikalen Verknappung der Mittel mit der Gestaltung subtiler Klangräume auseinandersetzen. Stille ist ambienter Laut, hat John Cage einmal gesagt, der Laut der Umgebung und des Raumes. Im Instituto Cervantes vereint sich die Musik zweier Klangforscher zu einem Kontinuum aus Raum und Zeit.

Programm:

John Cage: Variations VIII
Ernstalbrecht Stiebler: DUO 3
Ernstalbrecht Stiebler: Quart solo
Ernstalbrecht Stiebler: Trio (1989)

IEMA - Internationale Ensemble Modern Akademie
Sabine Akiko Ahrendt, Violine
Konzeption: Hermann Kretzschmar

 


 

November 2013

19. November 2013
20:00
Instituto Cervantes

#3
FGNM intern. Stellprobe – ein inszenierter Abend
-
Die Frankfurter Gesellschaft für Neue Musik stellt sich in Frankfurt vor und im Instituto Cervantes auf. Temporär werden in Hessen beheimatete Komponisten (Robin Hoffmann, Hannes Seidl, Jonathan Granzow, Michael Sell, Christopher Brandt und Rolf Riehm) mit spanischen und elektro-akustischen Kontrapunkten (als Referenz unseres Gastgebers Instituto Cervantes) zusammengestellt, mit den Instrumenten der beteiligten Musiker neben- und zueinander- sowie vor ein im Rhein-Main Gebiet ansässiges Publikum gestellt.
Eine Stellprobe: nach dem Gestell ist vor dem Gestell...

mit Despina Apostolou-Hölscher (Klavier), Richard Haynes (Kontrabassklarinette), Deepa Goonetilleke (Horn), Steffen Ahrens (Gitarre) und Marie Schmit (Cello).

Nach Einladung der Münchner Gesellschaft für Neue Musik (MGNM) am 17.09.2013 nach Frankfurt zum "Oktoberfest" findet diese Konzert auch am 23.11.2013 in der Black Box im Gasteig in München statt.

Programm:

 

 

 

Oktober 2013

29. Oktober 2013
20:00
Instituto Cervantes

#2
Yoann Durant feat. Maxwells Dämon – Neue Klangkunst und improvisierte Musik
-
Der Pariser Saxophonist Yoann Durant trifft mit einem performativ angelegten Soloprogramm auf das innovative Improvisations-Elekronik-Trio Maxwells Dämon aus Wiesbaden.

Programm:

 

 

 

September 2013

17. September 2013
20:00
Instituto Cervantes

#1
Oktoberfest
-
Austauschkonzert mit der Münchner Gesellschaft für Neue Musik

Im Rahmen des Austauschs zwischen der Frankfurter Gesellschaft für Neue Musik und der
Münchner Gesellschaft für Neue Musik (MGNM) wird Musik aus dem Großraum München und Frankfurt zur Aufführung kommen.
In zwei Konzerten (am 17. September 2013 im Instituto Cervantes Frankfurt und am 23. November in der Black Box im Gasteig in München) präsentieren die zwei Gesellschaften paradigmatische Werke aus der jeweiligen Neuen Musik-Szene.

Dabei werden Kompositionen aus München für Akkordeon, Tubax, Viola und Violoncello gespielt von Spezialisten der Neuen Musik Münchens:
Markus Heinze (Tubax), Hanno Simons (Violoncello),
Kai Wangler (Akkordeon) und Klaus Peter Werani (Viola).

Programm:

Kompositionen von:

Klaus K. Hübler:                   Maske Mutmassungen  für Akkordeon

Dorothea Hofmann:            Songs of the Ice Age

                                                 für Kontabass-Saxophon, Akkordeon, Viola und Violoncello [UA]
Norbert R. Stammberger:   Karyatiden  für Tubaxquartett, op. 127 [UA]
Nikolaus Brass:                    Nachschrift (für KP Verani und Hanno Simons)  für Viola und Violoncello
Markus Heinze:                     Retoure Improvisation  für Tubax
Minas Borboudakis:             diffracted thoughts  für Akkordeon
Tom Sora:                              VIOLA (2012/2013)  für Viola [UA]
Alexander Strauch:               Schraffur/Gelände  für Viola, Akkordeon und Kontrabaßsaxophon [UA]

unterstützt von:

                                           MGNM_BEB.JPG

Hinweise der MGNM zum Programm:

 


 

Mai 2013

31. Mai 2013
20:00
 

 
Die FGNM legt eine Pause ein
Nach den bis zuletzt gut besuchten Konzerten der Reihe FERNBEZIEHUNG ist diese Reihe (vorläufig) beendet.

Unter gleichem oder einem neuen Reihen-Titel werden 2013 wieder etwa 10 Konzerte angeboten werden.

Programm:

Das Programm wird noch entwickelt.

 

 

 

Dezember 2012

11. Dezember 2012
20:00 Uhr
Instituto Cervantes Frankfurt

 
„Wir sind aussergewöhnlich - Auszüge“ [Zürich]
Ein Liederabend mit Symposium

Konzept, Komposition+Theorie: Patrick Frank

Teilnehmer:
Alexandra Hebart, Gesang
Judit Polgar, Klavier
Prof. Enno Rudolph, Philosoph

Programm:

http://www.patrickfrank.ch/

 

 

November 2012

23. November 2012
20:00 Uhr
Instituto Cervantes Frankfurt

 
Claire Chase & Eric Lamb, flutes / ICE [New York]
 

Programm:

WIRED

Eric Lamb und Claire Chase vom International Contemporary Ensemble (ICE) sind WIRED!

ICE's dynamische Flöten-Section gibt ihr Frankfurt-Debüt mit diesem actiongeladenen Programm  Neuer Musik für 2 Flöten:

 

Steve Reich:               Vermont Counterpoint
Pauline Oliveros:       A Fluting Moment (I)
Toru Takemitsu:         Masque
Pauline Oliveros:       A Fluting Moment (II)
Marcos Balter:            Edgewater*
Pauline Oliveros:       A Fluting Moment (III)
Gyorgy Kurtag:            ...c'erano due fiori
Pauline Oliveros:       A Fluting Moment (IV)
Kaija Saariaho:          Laconisme de l'aile
Pauline Oliveros:       A Fluting Moment (V)
Mario Diaz de Leon:  The Altar of Two Serpents
Pauline Oliveros:       A  Fluting Moment (VI)
George Brecht:           solo

 

http://www.iceorg.org/

Achtung: das Konzert findet ausnahmsweise am Freitag statt !!!


 

Oktober 2012

23. Oktober 2012
20:00 Uhr
Instituto Cervantes Frankfurt

 
Thomas Köner [Nizza]
 

Programm:

"Tiento del primer tono - TEIMO TIENTO" für Gong & Live-Elektronik und Clavichord & Live-Elektronik.

1. Live-Version von TEIMO

    siehe CDs von 1992: Teimo (Barooni) und 1997: Teimo / Permafrost (Mille Plateaux)
2. Dekonstruktion / Rekonstruktion der Komposition "Tiento del primer tono"   

    von Antonio de Cabezon (1510-1566). Cabezon's 4min. Stück wird 'enttaktet'

    und in einem 'zeitlosen Klangraum zerstäubt'. (Uraufführung)

 

Thomas Köner: Live-Elektronik, Gong

Ivana Neimarevic: Digitalklavier

http://www.koener.de/


 

September 2012

18. September 2012
20:00 Uhr
Instituto Cervantes Frankfurt

 
Michael Sell & Ensemble [Frankfurt am Main]
Werke von Michael Sell (1942)

Programm:

  1. Doppelkonzert für Euphonium/Alphorn **) und großes Orchester op 12042005
  2. Super A wix he für Flöte und gr. Orchester op 23699
  3. Superformel Perc. für Solo und gr. Orch. op 56985
  4. In E und im Wasser für Trpt.*) und gr. Orch. op 122005
  5. Wind 421 Konzert für Solo ***) und großes Orchester op 5612 (Uraufführung)
  -   Pause  -
  6. Super Paradise f. Trpt.*), Fass. für Solo und gr. Orch. op 56983
  7. Etüde für großes Orchester op. 218800, (Digital-/ Normal-Klavier ****) und gr. Orch.)
  8. Superformel Viola, Fassung für Solo und gr. Orchester op 56981
  9. Horn in Wasser für Horn und gr. Orchester op 13706
10. Konzertante Interpretation von „La Bourse“ des G.P. Telemann aus dem Jahre 1720

       vom Liebfrauenberg in Frankfurt am Main der Welt überlassen,

       Fassung für Trompete *), Viola, Percussion und großes Orchester op 12794

 

Solist(en): Burba *), Burba und Mandler **), Mandler ***), Apostolou ****), Hölderlin Trio bei La Bourse ...

 

Hölderlin Trio: Malte Burba: Trompeten, Alphorn, Euphonium; Johannes Prappacher: Viola; Albrecht Riermeier,:Percussion;
Lutz Mandler:Trompeten, Alphorn, Euphonium

Thomas Gmünder: Horn
Helmut W. Erdmann: Flöte
Despina Apostolou: Klavier
Michael Sell Trompeten Orchester mit Horn;

Frank Heckel: Assistenz,

Leitung: Michael Sell.

 

Details: http://www.michael-sell.de/

 

In Kooperation mit dem Instituto Cervantes, mit freundlicher Unterstützung des Kulturamtes der Stadt Frankfurt, der Stiftung Polytechnische Gesellschaft,  des Deutschen Musikrates, des IzM der HfMdK Frankfurt, der Ernst von Siemens-Musikstiftung, dem Hess. Ministerium für Wissenschaft und Kunst und der Projektgruppe Kultur im Ghetto, Frankfurt (M).

Das im Flyer angekündigte Werk "7. Super Solo für Trompete/Euphonium und Klavier  zugleich, Orchesterfassung op 11112009,1" wird wegen Erkrankung des Solisten Paul Hübner ersetzt.


 

Juni 2012

19. Juni 2012
20:00 Uhr
Instituto Cervantes Frankfurt

 
Sommerfest der FGNM (FRA)
 

Programm:


Mitglieder der Frankfurter Gesellschaft für Neue Musik bespielen den Garten des Instituto Cervantes.

 

Der Barbetrieb ist ab 19.30 geöffnet

http://www.fgnm.de/


 

Mai 2012

22. Mai 2012
20:00 Uhr
Instituto Cervantes Frankfurt

 
canto battuto [Zürich]
SterneWörterKlänge

Programm:

 

blablabor: hirsch hirn hornisse (2007-08/2012)
    für eine Sängerin, einen Schlagzeuger und 24 Radiogeräte
    

John Cage: Montage aus:
    Atlas Eclipticalis (1961/62) Version für 2 Schlagzeuger und Elektronik
    Cartridge Music (1960) für verstärkte kleine Objekte
    Songbooks (1970) für Stimme(n)
   

canto battuto:
Eva Nievergelt, Stimme
Christoph Brunner, Schlagzeug

 

Martin Lorenz, iPods, Radios, Schlagzeug und Live-Elektronik

 

 

http://www.cantobattuto.ch

 

 

April 2012

17. April 2012
20:00 Uhr
Instituto Cervantes Frankfurt

 
Eva Reiter & Yaron Deutsch [Wien / Tel Aviv]
Blockflöte/Gambe + E-Gitarre

Programm:

Eva Reiter

Yaron Deutsch

 

 

März 2012

20. März 2012
20:00 Uhr
Instituto Cervantes Frankfurt

 
El Alfonso Entretenimiento / The Alfons Entertainment [Köln / Frankfurt]
Niklas Seidl & Paul Hübner

Programm:

In ihrer neuesten Arbeit EL ALFONSO ENTRETENIMIENTO widmen sich Niklas Seidl und Paul Hübner der Verknüpfung von Videokunst und Neuer Musik. Die Ästhetik des Videoclips, Sampling-Techniken der Remix-Kultur, experimentelle Inhalte zeitgenössischer Musikformen und soziologische Fundstücke verbinden sich dabei zu einem neuen Genre, das in der Neuen Musik in dieser Form ohne Beispiel ist.

 

 

Inhaltlich schlägt EL ALFONSO ENTRETENIMIENTO den Bogen von den ersten spanischen Stummfilmen über die seichten B- und C-Movies der Post-Franco-Ära hin zu Fundstücken spanisch-deutscher Freizeitgeschichte, wie touristischen Werbeclips und Urlaubsvideos.  Die Resteverwertung dieser Vergnügungserinnerungen wird dabei musikalisch in Szene gesetzt, Zusammenhänge zwischen unterschiedlichen Formen der Unterhaltung werden aufgedeckt, so in der Gegenüberstellung von Low-Tech-Filmen vom Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts und flüchtig gedrehten Handyvideos aus dem letzten Jahr. 

Niklas Seidl

Paul Hübner


 

Februar 2012

21. Februar 2012
20:00 Uhr
Instituto Cervantes Frankfurt

 
Ensemble Aventure [Freiburg]
Dunkle Materie

Programm:

 

Jesús Torres: Cuarteto de viento     
für Flöte, Oboe, Klarinette und Fagott

 

Hèctor Parra: Ona

für Flöte und Viola


Michael Quell: Dark Matter    
für Oboe, Klarinette und Fagott

 

José M. Sánchez-Verdú: Machaut-Architektur II       
für Flöte, Klarinette, Violine und Violoncello


Cristóbal Halffter: Sonata op. 20 (Solo Ia)  
für Violine solo

 

José M. Sánchez-Verdú: Deploratio II       
für Flöte und Violoncello


Michael Quell: Ekstare          
für Flöte, Oboe, Violine, Viola und Violoncello

www.ensemble-aventure.de


 

Januar 2012

24. Januar 2012
20:00 Uhr
Instituto Cervantes Frankfurt

 
Smash Ensemble feat. Carola Schlüter [Madrid / Darmstadt]
 

Programm:

Ramón Lazkano: Egan-2

José Luis Torá: doppio lume s’addua (figure of grammar)
Alberto Hortigüela: Till in the end

 

Alonso Mudarra: … si mi fue tornase a es... / Recuerde el alma dormida

Francisco Guerrero: Erótica (1978 - 81)   

Alonso Mudarra: Claros y frescos ríos

 

Robin Hoffmann: Stehender Falz 
José Luis Torá: rhopographie dans l’anonymat du murmure

www.smashensemble.com


 

Juli 2011

6. Juli 2011
20:00
Haus am Dom

X.
ZWEI. TRIOS – KONZERT II
Trio INTERFACE mit
Bettina Berger, Flöte
Daniel Lorenzo, Klavier
Agnieszka Koprowska-Born, Schlagzeug

Programm:

Nach dem Trio Nexus am 16. März präsentiert sich am 06. Juli das neu gegründete Trio INTERFACE, zu dem sich ehemalige Stipendiaten der Internationalen Ensemble Modern Akademie zusammengefunden haben (siehe Links zu den Musikern im kalender).

 

José Luis Torá (*1966)    - Comment subdiviser les regards (6 coblas unissonans) (2006)
Jeff Roberts                     - Breaking Bamboo, Shaking Jade (2009)

Diana Cemeryte (*1974) - "Silhouetten, Schatten, Vision" - 5 Miniaturen für Flöte, Schlagzeug und Klavier (2011, UA)
Sylvano Bussotti (*1931) - Lachrimae (1978) (Neue Fassung für Trio)

 


Bettina Berger * Daniel Lorenzo * Agnieszka Koprowska-Born

Juni 2011

1. Juni 2011
20:00
Haus am Dom

IX.
ZWEI. ENVIROMENTS - KONZERT / INSTALLATION
mit
Paul Hübner: Trompete
Bernd Thewes: Hawaii-Gitarre/Technik/Installation

Programm:

 Bernd Thewes:
- Koko für Trompete und 3-kanalige Zuspielmusik mit einem Text von Hugo Ball
- Tromtata ein transphonetisches Solo für Trompete und Orpheus-Dämpfer nach Hugo Balls Lautgedichten in 8 Teilen
- Wunschmaschine, Version für transgene Hawaii-Gitarre und Klangprojektion (UA)

Im Portraitkonzert Bernd Thewes werden zwei Solo-Trompeten-Stücke des Mainzer Komponisten vorgestellt, die sich beide auf Hugo Ball beziehen und beide das solistische Spiel mit Zuspielmusik kombinieren. Als weiterer Programmpunkt wird die Komposition/Installation Wunschmaschine in der Version für transgene Hawaii-Gitarre und Klangprojektionzu hören und zu sehen sein.


Paul Hübner * Bernd Thewes

Mai 2011

11. Mai 2011
20:00
Haus_am_Dom

VIII.
ZWEI. SPHÄREN - REAL / VIRTUELL
mit
Uli Fussenegger: Kontrabass

Programm:

George Aperghis: Parlando
György Kurtág: Message à Christian Suter
Klaus Huber: Ein Hauch von Unzeit
György Kurtág: Message à Valérie
Bernhard Lang: loops from the 4th district
Uli Fussenegger: toy music #1 

ZWEI. ist für Uli Fussenegger die Grundidee der Kommunikation. Vier der ausgewählten Werke sprechen zu virtuellen oder realen Personen, zwei mit einer CD-Zuspielung: In einem Fall wird der Kontrabassklang in Umweltgeräusche integriert und spiegelt sie, im anderen Fall kommuniziert der Kontrabass mit seinen eigenen, vorproduzierten und zum Teil prozessualisierten Klängen. 


Uli Fussenegger

April 2011

13. April 2011
20:00
Haus am Dom

VII.
ZWEI. SOLI – KOMPOSITION UND IMPROVISATION
mit
Jan Jacob Hofmann: Elektronik, Komposition
Theo Nabicht: Kontrabassklarinette, Improvisation

Programm:

Jan Jacob Hofmann bezeichnet seine Musik mit dem Begriff Sonic Architecture, räumliche Musik, Architektur aus Klängen; Musik, die rein elektronisch, durch Klang-Synthese und deren Verräumlichung mit Hilfe der Ambisonic-Methode kreiert wurde. Kombiniert werden Hofmanns Kompositionen an diesem Abend mit Improvisationen und Kompositionen des Klarinettisten Theo Nabicht.

 


Jan Jacob Hofmann * Theo Nabicht

März 2011

16. März 2011
20:00
Haus am Dom

VI.
ZWEI. TRIOS – KONZERT I
mit dem Trio Nexus
Erik Drescher: Flöte
Sebastian Berweck: Klavier
Martin Lorenz: Schlagzeug

Programm:

Christoph Ogiermann: "wenn es trüb ist, denk ich: das ist schlimm"
Überschreibung LebendDurchführung 19: ein Audakel
Dror Feiler: Stormo V

An zwei Abenden der Reihe (16. März und 6. Juli) wird die gleiche Besetzung zu hören sein. Im ersten Konzert stellt das Trio Nexus zwei Kompositionen von Christoph Ogiermann und Dror Feiler einander gegenüber.


Trio Nexus

Februar 2011

9. Februar 2011
20:00
Haus am Dom

V.
ZWEI. GENERATIONEN – METAL GAMES
mit Zinc & Copper Works
Robin Hayward: Tuba
Samuel Stoll: Horn
Patrick Crossland: Posaune

Programm:

Cassandra Miller: Sighing Games 2 und 3 für Horn, Posaune und Tuba
Christoph Herndler: „vom Festen, das Weiche“ für Horn, Posaune und Tuba
Christopher Fox: Hidden Consequences für Horn, Posaune und Tuba
Mari: etude for the 'right' angles and shapes für Horn und Posaune
Juliana Hodkinson: PLAY für Horn, Posaune, Tuba und Elektronik
Christian Wolff: OUT-TAKE für Posaune und Tuba
Robin Hayward: A Far Cry From Sibelius für mikrotonales Horn
Iannis Xenakis: linaia-agon für Horn, Posaune und Tuba

 

Die in diesem Konzert präsentierten Kompositionen stehen im Spannungsfeld unterschiedlicher Konzepte des Spielens – einerseits im Sinne des Spielens der Instrumente Tuba, Horn und Posaune, andererseits im Sinne spieltheoretischer Konzeptionen. Werke der älteren Generation (Iannis Xenakis und Christian Wolff) werden Arbeiten der jüngeren Generation, die Zinc&Copper für dieses Programm in Auftrag gab, gegenübergestellt.


Zinc & Copper Works

Januar 2011

12. Januar 2011
20:00
Haus am Dom

IV.
ZWEI. STROM
mit
Miha Ciglar: Elektronik
Die bisher angekündigte Nika Autor kann leider nicht teilnehmen, ihren Part übernimmt
Miha Horvat: Video

Programm:

Werke von Ciglar und Horvat

Miha Ciglar und Miha Horvat arbeiten mit Strom. Sie leiten ihn durch Fernseher, Gitarren, Magnetfelder, Mischpulte und ihre eigenen Körper. Er wird in Bilder, Klänge und wieder zurück gewandelt. Ihre Arbeit ist die Umdeutung analoger Medien, Grundlage sind verschachtelte Feedbackschleifen, die das Restrauschen der elektronischen Konsumiergeräte zu beeindruckenden Kang und Bildwelten werden lässt.


Miha Ciglar * Miha Horvat

Dezember 2010

1. Dezember 2010
20:00
Haus am Dom

III.
ZWEI. INSTRUMENTE
mit
Miako Klein: Blockflöte (Bass, Alt, Sopran)
Sava Stoianov: Trompete, Flügelhorn
live-Elektronik, Zuspielband

Programm:

Werke von Chikage Imai, Giorgio Tedde, Antoine Tisné, Seiko Itoh, Aspasia Nasopoulou und Jesse Broekman, Emanuele Casale, Alexander Wustin, Paul Leenhouts

Einzigartig in ihrer Besetzung ist das Duo für Trompete und Blockflöte mit Sava Stoianov und Miako Klein.
Die Faszination, zwei so unterschiedliche, fast gegensätzliche, Blasinstrumente in einem Duo zu kombinieren, inspirierte verschiedene Komponisten dazu, die dynamischen und klanglichen Kontraste und Spannungen der beiden Instrumente zu verarbeiten - wobei die Suche nach dem Einklang den Reiz dieser Kombination ausmacht.


Miako Klein * Sava Stoianov

November 2010

10. November 2010
20:00
Haus am Dom

II.
ZWEI. AUS EINS
mit dem composers slide quartet
Posaunen: Andrew Digby, Andreas Roth, Patrick Crossland, Thomas Wagner
(Gäste: Markus Schwind, Florian Juncker)

Programm:

Hannes Seidl: was mich angeht
Alistair Zaldua: hapax legomena, UA
Hans-Joachim Hespos: r o p
Johannes Schöllhorn: zeta
Hans-Joachim Hespos: chillidas (Voruraufführung)

In der homogenen Besetzung von vier Posaunen, die in Hans-Joachim Hesops chillidas zum Posaunensextett erweitert wird, erkunden die Komponisten Zaldua, Seidl, Schöllhorn und Hespos, jeweils von ihrem künstlerisch individuellen Ansatz ausgehend, Permutationen eines Ausgangsmaterials. So wird in Seidls was mich angeht eine Linie in dynamischen Schattierungen a 2, a 3 oder a 4 aufgebrochen, während Zaldua eine kompositorische Prozedur in zwei Versionen auskomponiert und Schöllhorn die vier Posaunisten mit aufeinander bezogenen Klangmaterialien unsynchronisiert spielen lässt.


composers slide quartet

Oktober 2010

13. Oktober 2010
20:00
Haus am Dom

I.
3 x ZWEI. AUS DREI
mit
Nenad Markovic - Trompete
Patrick Crossland - Posaune
Rie Watanabe - Percussion

Programm:

Sesshu Kai - Musik fuer Posaune und Schlaginstrument (1971)

- Improvisation -
Erin Gee - The left wing of inhale no. 37 for trumpet and percussion (2000)

- Improvisation -
Tamara Basaric - new piece for trumpet & trombone (UA)

Die drei Musiker Nenad Markovic, Patrick Crossland und Rie Watanabe arbeiten in vielfältigen Zusammenhängen miteinander. Ob bei Engagements in größeren Ensembleformationen, ob in der Zusammenarbeit mit KomponistInnen oder, wie an diesem Abend, beim Improvisieren und in wechselnden Duo-Formationen - stets erklingt Musik, die von der Grundüberzeugung getragen wird, dass Interpretation zeitgenössischer Musik nicht bloßes Reproduzieren, sondern ein facettenreiches Wechselspiel der Ebenen ist zwischen Einfühlen, Umsetzen, Ausführen, Finden und Erfinden.


Nenad Markovic * Patrick Crossland * Rie Watanabe

Dezember 2009

9. Dezember 2009
20:00
Haus am Dom, Domplatz 3, 60311 Frankfurt Main

MIND THE GAP!
Konzert unplugged
Peter Ablinger und Thomas Stiegler
mit Sabine Akiko Ahrendt (Violine),
Jan-Filip Tupa (Cello), Andrea Nagy (Klarinette)

Programm:

Thomas Stiegler: Eins, zwei, drei

     für Klarinette solo (1992/93)
Peter Ablinger: AMTSSEE BEI REGEN für 3 bis 8 Stimmen (1 bis 8 Instrumente) (2008)
     Version für Violine, Bassklarinette und Violoncello
Thomas Stiegler: Gelbe Birne III/1

     für Violine, Klarinette und Violoncello (2008) DE
Thomas Stiegler: micaceous

     für Violine, Klarinette und Violoncello (1993/2008)
Thomas Stiegler: Gelbe Birne III/2

     für Violine, Klarinette und Violoncello
Peter Ablinger: ANFANGEN (:AUFHÖREN)

     für Violine in Bratschenstimmung (1991)

 

Auch Musik, die sich ausschließlich eines traditionellen Instrumentariums bedient, kann von einer medienreflexiven Grundhaltung geprägt sein. Peter Ablinger und Thomas Stiegler erforschen in ihrem Komponieren Grundfragen des Klangs, des Geräuschs und des Rauschens.
Thomas Stiegler: Treibgut II für Violine, Klarinette und Violoncello (2009) UA

Auch Musik, die sich ausschließlich eines traditionellen Instrumentariums bedient, kann von einer medienreflexiven Grundhaltung geprägt sein. Peter Ablinger und Thomas Stiegler erforschen in ihrem Komponieren Grundfragen des Klangs, des Geräuschs und des Rauschens.

MIND THE GAP! ist eine Kooperation der Frankfurter Gesellschaft für Neue Musik und dem Haus am Dom.
Die Reihe wird gefördert als Konzert des Deutschen Musikrates und unterstützt vom Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main, der BHF-Bank-Stiftung, vom Institut für zeitgenössische Musik (IzM) der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst sowie den Freunden und Förderern der Goethe-Universität Frankfurt. 


 

November 2009

11. November 2009
20:00
Haus am Dom, Domplatz 3, 60311 Frankfurt Main

MIND THE GAP!
Konzert synthetic
Marcus Schmickler

Programm:

Der vielseitige Kölner Komponist Marcus Schmickler arbeitet mit digitalisierten Versatzstücken instrumentaler Performances, mit rein synthetischen Klängen und manchmal im Bereich elektronischer Improvisation. Auch Ensemble- und Chorwerke gehören zu seinem Repertoire.
Im Rahmen von MIND THE GAP! zeigt er von Computeranimation begleitete Musik, die auf neuesten Synthese-Algoritmen basiert. 

MIND THE GAP! ist eine Kooperation der Frankfurter Gesellschaft für Neue Musik und dem Haus am Dom.
Die Reihe wird gefördert als Konzert des Deutschen Musikrates und unterstützt vom Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main, der BHF-Bank-Stiftung, vom Institut für zeitgenössische Musik (IzM) der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst sowie den Freunden und Förderern der Goethe-Universität Frankfurt. 


 

Oktober 2009

21. Oktober 2009
20:00
Haus am Dom, Domplatz 3, 60311 Frankfurt Main

MIND THE GAP!
Dialog live
Marion Saxer und LaborGras
Moderation: Julia Cloot und Verena Kuni

Programm:

Das Live-Erlebnis spielt bei vielen künstlerischen Arbeiten, die neue technische mediale Möglichkeiten nutzen, nach wie vor eine große Rolle. Es erscheint geradezu als eine Kulturkonstante – ungeachtet aller dynamischen Entwicklungen im Bereich der Speichermedien.
Über die kulturelle Bedeutung der an einen Ort und eine Zeit gebundenen Aufführung im digitalen Zeitalter diskutieren die Musikwissenschaftlerin Marion Saxer und die Tanzperformer LaborGras, die einige ihrer Arbeiten vorstellen werden, in denen sie die Live-Erfahrung künstlerisch ausloten. 

MIND THE GAP! ist eine Kooperation der Frankfurter Gesellschaft für Neue Musik und dem Haus am Dom.
Die Reihe wird gefördert als Konzert des Deutschen Musikrates und unterstützt vom Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main, der BHF-Bank-Stiftung, vom Institut für zeitgenössische Musik (IzM) der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst sowie den Freunden und Förderern der Goethe-Universität Frankfurt. 


 

September 2009

23. September 2009
20:00
Haus am Dom, Domplatz 3, 60311 Frankfurt Main

MIND THE GAP!
Konzert live
Carola Bauckholt
mit Helena Bugallo (Klavier), Caspar Johannes Walter (Cello), Beste Aydin (Sprecherin), Carola Bauckholt (Gläser)

Programm:

Carola Bauckholt (* 1959): langsamer als ich dachte

      Fassung für Cello, präpariertes Klavier und Diaprojektion von Caspar Johannes Walter (1992/93)
Caspar Johannes Walter (* 1964): Studie über Obertonspiegelungen (2001)
      für Cello, Gläser und Sinustöne
Carola Bauckholt: Geräusche
      für zwei Spieler (1992)
Caspar Johannes Walter: versunkene Form

      für Klavier 2009 (UA)
Chikashi Miyama: Piano Chimera 2007

      für Video
Steffen Krebber (* 1976): Weissagungen 2008

      einzeln zu begehende Sprachinstallation
Carola Bauckholt: In gewohnter Umgebung III

      für Cello, Klavier und Video (1994)

 

Zentrales Thema in Bauckholts Komponieren ist die Arbeit am (Geräusch-)Klang, die sie oft in szenischen Arbeiten umsetzt. In ihrem Stück «In gewohnter Umgebung III» (1994) für Cello, Klavier und Video inszeniert sie eine dreistimmige Studie über Hören und Sehen der besonderen Art. Das Video kommt zu den Instrumenten gleichsam als eine gleichberechtigte «dritte Stimme» hinzu. Die Tatsache, dass hier Seh-Bilder in den klanglichen kompositorischen Kontext eingewoben werden, verlangt von den Rezipienten ein permanentes Hin- und Her- Gleiten zwischen Seh- und Höreindrücken. Zugleich wird hier ein ganz eigentümliches Live-Erlebnis inszeniert, denn die Interpreten interagieren virtuos mit den Videobildern.

Neben zwei weiteren ihrer Werke wird das Programm durch eine Sprachinstallation von Steffen Krebber ergänzt, die die neurophysiologischen Bedingungen der Wahrnehmung analysiert und einer Uraufführung von Caspar Johannes Walter, die sich Schwebungsphänomenen des Klaviers widmet. 

MIND THE GAP! ist eine Kooperation der Frankfurter Gesellschaft für Neue Musik und dem Haus am Dom.
Die Reihe wird gefördert als Konzert des Deutschen Musikrates und unterstützt vom Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main, der BHF-Bank-Stiftung, vom Institut für zeitgenössische Musik (IzM) der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst sowie den Freunden und Förderern der Goethe-Universität Frankfurt. 


 

Juli 2009

8. Juli 2009
20:00
Haus am Dom, Domplatz 3, 60311 Frankfurt Main

MIND THE GAP!
Dialog remix
Rolf Großmann und Kirsten Reese
Moderation: Verena Kuni und Marion Saxer

Programm:

Der Remix gehört mittlerweile zu den «Klassikern» medial vermittelter Kompositionsstrategien. Der Medienwissenschaftler Professor Rolf Großmann hat bereits früh die kulturelle Bedeutung des Remix erkannt und reflektiert. Er diskutiert darüber mit der Klangkünstlerin Kirsten Reese, die ihre auf Remix-Techniken basierende Internet-Arbeit «Init-AV» vorstellt.  

MIND THE GAP! ist eine Kooperation der Frankfurter Gesellschaft für Neue Musik und dem Haus am Dom.
Die Reihe wird gefördert als Konzert des Deutschen Musikrates und unterstützt vom Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main, der BHF-Bank-Stiftung, vom Institut für zeitgenössische Musik (IzM) der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst sowie den Freunden und Förderern der Goethe-Universität Frankfurt.


 

Juni 2009

10. Juni 2009
20:00
Haus am Dom, Domplatz 3, 60311 Frankfurt Main

MIND THE GAP!
Konzert remix
Barbara Kysela und Götz Schneyder (Sprecher), Mark Lorenz Kysela (Elektronik), Philip Brophy (Video)

Programm:

Der australische Filmemacher und Filmjournalist Philip Brophy hat in seiner Arbeit «Evaporated Music 1» Popmusik-Videos von Mariah Carey, Phil Collins und Céline Dion neu vertont und die originale Musik durch Collagen von Geräuschen, elektronischen Klängen und Hollywood-typischen Sound-Effekten ersetzt.
Den umgekehrten Weg gehen Barbara Kysela, Götz Schneyder und Mark Lorenz Kysela in ihrem Programm «Kriminelle Energie» mit neu gelesenen und vertonten Songtexten von Herbert Grönemeyer. Sie fragen: Was sagt dieser Mann, der selbst in seriösen Feuilletons ob seiner lyrischen Qualitäten hoch gelobt wird, eigentlich? Weiß er, was er tut? Wie kann das alles sein?
Das Programm, in dem die Texte der Songs zum ersten Mal artikulatorisch verständlich vorgetragen werden, soll ein kleiner Beitrag zur Popkultur-Analyse sein. 

MIND THE GAP! ist eine Kooperation der Frankfurter Gesellschaft für Neue Musik und dem Haus am Dom.
Die Reihe wird gefördert als Konzert des Deutschen Musikrates und unterstützt vom Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main, der BHF-Bank-Stiftung, vom Institut für zeitgenössische Musik (IzM) der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst sowie den Freunden und Förderern der Goethe-Universität Frankfurt.


 

Mai 2009

6. Mai 2009
20:00
Haus am Dom, Domplatz 3, 60311 Frankfurt Main

MIND THE GAP!
Dialog assembling
Elena Ungeheuer und Manos Tsangaris
Moderation: Julia Cloot und Verena Kuni

Programm:

Das Basteln ist bereits bei Claude Lévi-Strauss als eine innovative Kulturtechnik zu Ehren gekommen. Medienwissenschaftler heben heute die Bedeutung der oftmals eher belächelten Pionierarbeiten der «Medienamateure» hervor, die sie als Substitute der Kunst betrachten. Es diskutiert die Musikwissenschaftlerin und Medienästhetikerin Professor Elena Ungeheuer mit dem Komponisten und Klangkünstler Manos Tsangaris, dessen Arbeiten eher als «unplugged» zu bezeichnen sind. 

MIND THE GAP! ist eine Kooperation der Frankfurter Gesellschaft für Neue Musik und dem Haus am Dom.
Die Reihe wird gefördert als Konzert des Deutschen Musikrates und unterstützt vom Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main, der BHF-Bank-Stiftung, vom Institut für zeitgenössische Musik (IzM) der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst sowie den Freunden und Förderern der Goethe-Universität Frankfurt.


 

April 2009

8. April 2009
20:00
Haus am Dom, Domplatz 3, 60311 Frankfurt Main

MIND THE GAP!
Konzert assembling
Francisco López (Elektronik)

Programm:

Seines Zeichens auch Professor für Entomologie kann Francisco López auf ein breiteres Gedankenfeld als das der Kunst zurückgreifen. So beschäftigt er sich mit der Beschaffenheit und Erzeugung von Geräusch in Musik und tierischer Kommunikation gleichermaßen. López setzt mal Insekten-Feldaufnahmen aus dem südamerikanischen Regenwald, mal Bruchstücke aus Science-Fiction und Monsterfilm zu bisher ungehörten akustischen Ökosystemen zusammen. 

MIND THE GAP! ist eine Kooperation der Frankfurter Gesellschaft für Neue Musik und dem Haus am Dom.
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März 2009

11. März 2009
20:00
Haus am Dom, Domplatz 3, 60311 Frankfurt Main

MIND THE GAP!
Dialog switching/shifting/drifting
Petra Leutner und Achim Wollscheid
Moderation: Julia Cloot und Marion Saxer

Programm:

Das Wechseln der Wahrnehmungsebenen zwischen Hören, Sehen und anderen Sinnesmodalitäten ist ein künstlerisches Feld, das immer stärker mit Hilfe neuer medialer Möglichkeiten bearbeitet wird. Neben Fokussierung und Diffusion formieren sich mit den Switchings neue Formen der Aufmerksamkeit. Die Wahrnehmungstheoretikerin und Professorin für Modetheorie Ästhetik Petra Leutner und der Medienkünstler Achim Wollscheid widmen sich in ihren Beiträgen dieser Thematik. Dabei werden Wollscheids interaktive Installationen im öffentlichen Raum vorgestellt. 

MIND THE GAP! ist eine Kooperation der Frankfurter Gesellschaft für Neue Musik und dem Haus am Dom.
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Februar 2009

18. Februar 2009
20:00
Haus am Dom, Domplatz 3, 60311 Frankfurt Main

MIND THE GAP!
Konzert switching/shifting/drifting
Annesley Black, Michael Beil,
Mark Barden, Orm Finnendahl
mit Rei Nakamura (Klavier),
Annesley Black (Elektronik, Video)

Programm:

Die Pianistin Rei Nakamura spielt Kompositionen von Annesley Black, Michael Beil, Mark Barden und Orm Finnendahl für Klavier, Video und Live-Elektronik. Durch den trickreichen Einsatz von Videotechnik und Live-Elektronik wird ein medial ausgelöster Wechsel der Wahrnehmungsebenen inszeniert.

MIND THE GAP! ist eine Kooperation der Frankfurter Gesellschaft für Neue Musik und dem Haus am Dom.
Die Reihe wird gefördert als Konzert des Deutschen Musikrates und unterstützt vom Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main, der BHF-Bank-Stiftung, vom Institut für zeitgenössische Musik (IzM) der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst sowie den Freunden und Förderern der Goethe-Universität Frankfurt.

Pressemeldung MIND THE GAP!


 

Dezember 2008

10. Dezember 2008
20:00
>>raum für kultur<< im Gallileo-Hochhaus der Dresdner Bank

LI
frequenzen
zum guten Schluss

Programm:

open stage

Mit dem einundfünfzigsten Konzert geht nach fünf erfolgreichen Jahren unsere Konzertreihe nun zu Ende. Das wollen wir zusammen feiern mit Buffet und »offener Bühne«.
Wer einen kurzen Konzertbeitrag anbieten möchte, schickt ihn bitte an unseren Kollegen Frank Gerhardt, der die Aufgabe übernommen hat, diesen Abend zu koordinieren:
fg//at//frankgerhardt//info 


 

November 2008

12. November 2008
20:00
>>raum für kultur<< im Gallileo-Hochhaus der Dresdner Bank

L
frequenzen
Jagdish Mistry & Michael Kasper
mit:
Jagdish Mistry – Violine
Michael Kasper – Violoncello
Julien Bilodeau – Elektronik

Programm:

• Hartmut Jentzsch: Das Bindende und das Weitende für Violine und Violoncello (2005)
• Cathy Milliken: PALOMAR für Violine und Tonband (1996)
• Dietmar Wiesner: Interlude für Violoncello und Zuspiel (2008) (UA)
• Nikos Skalkottas: aus Duos für Violine und Violoncello (1947)

Die beiden Ensemble Modern Mitglieder Jagdish Mistry und Michael Kasper präsentieren neben der Aufführung des Duos für Violine und Violoncello des in Frankfurt lebenden Komponisten Hartmut Jentzsch Solostücke ihrer langjährigen Ensemble Modern Kollegen Cathy Milliken und Dietmar Wiesner, ergänzt durch Duos des griechischen Schönberg-Schülers Nikos Skalkottas.


 

Oktober 2008

29. Oktober 2008
19:30
Musikhochschule Frankfurt Main

IV/08
resonanzen. experimentelle musik und (klang)kunst im interdisziplinären dialog
Das Experiment in der Gegenwartskultur

Programm:

In der Abschlussveranstaltung der Reihe diskutieren eine Kunsthistorikerin, ein Medientheoretiker, ein Psychologe und Wissenschaftshistoriker und eine Musikwissenschaftlerin über den Stellenwert des Experiments in der zeitgenössischen Kultur. Welche aktuellen Tendenzen eines Prozesses der »Experimentalisierung« der Kultur lassen sich beobachten? Treten Gegenkräfte auf den Plan? Welche Rolle spielen die Künste?

 

mit Elke Bippus, Marion Saxer, Dieter Mersch und Henning Schmidgen 

Welchen Stellenwert hat das Experiment heute in den Künsten? Die aktuelle Situation hat sich seit den Anfängen experimenteller Kunst gewandelt. Das Experiment wird heute nicht als künstlerischer Ausnahmezustand begriffen, sondern als Kulturtechnik, an der über die Künste hinaus Naturwissenschaften und Technik gleichermaßen teilhaben. Der Prozess der «Experimentalisierung», der seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts eingesetzt hat, ist als ein prägendes Charakteristikum moderner Gesellschaften erkannt worden.


 

22. Oktober 2008
20:00
>>raum für kultur<< im Gallileo-Hochhaus der Dresdner Bank

XLIX
frequenzen
Ensemble Aventure
mit:
Walter Ifrim – Klarinette und Bassklarinette
Andrew Digby – Posaune
Beverley Ellis – Violoncello
Akiko Okabe – Klavier

Programm:

• Rolf Riehm (1937) FIORETTI within my Bosom für Klarinette, Violoncello und Klavier (2000)
• Christoph Staude (1965) Le grand ciel gris für Klarinette, Posaune, Violoncello und Klavier (1998)
• Mariano Etkin (1943) La naturaleza de las cosas für Klarinette, Posaune, Violoncello und Klavier (2001)
• Mathias Spahlinger (1944) gegen unendlich für Bassklarinette, Posaune, Violoncello und Klavier (1995)
• Aseon Han (1963) Metamorphose, für Klarinette, Posaune, Violoncello und Klavier (2008) 

Ein avantgardistisches Aventure-Programm der Hochspannung, die gegen unendlich treibt: in der mikrotonalen Vielfalt und ametrischen Bodenlosigkeit des Spahlinger-Quartetts, jenseits jeden Bezugssystems – im flüchtig-harschen, stichelnden Gravurenwerk der Fioretti Rolf Riehms mit ihrem Bach-Bezug – in der luziden Sinnlichkeit der äußerst knappen, sparsamen Musiksprache des Argentiniers Mariano Etkin, der die flüchtige Natur der Dinge nach Lukrez preist - in der malerischen Metamorphose und Klangmagie des großen grauen Himmels von Christoph Staude… Und allen Stücken gemeinsam ist: eine zum Platzen gespannte Poesie, die sich in Stille und Fülle und in extremen instrumentalen Anforderungen spiegelt. 


 

September 2008

17. September 2008
20:00
>>raum für kultur<< im Gallileo-Hochhaus der Dresdner Bank

XLVIII
frequenzen
stock11.de
mit:
Daniel Gloger – Countertenor
Jessica Rona – Viola
Sebastian Berweck – Klavier

Programm:

Martin Schüttler: schöner leben 1 (music for K.C.), für Countertenor und Elektronik (2008)
Michael Maierhof: daily songs 2 für Stimme, Flügel und mitschwingende Systeme (2008) (UA)
Martin Schüttler: schöner leben 5 („Nix verstehen ist besser als gar nichts.“ – M.K.), für verstärkte Viola und Zuspielungen
Maximilian Marcoll: Samstag Morgen - Berlin Neukölln. Studie. Und Selbstportrait. Mit Hirsch., für Klavier und Elektronik (2007)
Hannes Seidl: Box für Viola, Countertenor, Geräuschemacher und 4 Kanal Elektronik (2008) (UA)

stock11.de ist ein Zusammenschluss von Musikschaffenden aus unterschiedlichen Städten Deutschlands, der 2004 zunächst als gemeinsame Internetpräsenz gegründet wurde. Das Netzwerk versteht sich zum einen als Austauschbasis der Mitglieder untereinander, zum anderen als Distributionsmedium ihrer Musik, Noten, CDs, Texte und Veranstaltungshinweise. Vor allem aber geht es den Mitgliedern um alternative Wege des Austausches und der Verbreitung jenseits des Üblichen, über die Grenzen der Neuen Musik-Szene hinaus. stock11.de präsentiert sich in der Reihe frequenzen nun zum ersten Mal vollzählig in einem Konzert. 


 

Juni 2008

11. Juni 2008
20:00
>>raum für kultur<< im Gallileo-Hochhaus der Dresdner Bank

XLVII
frequenzen
Patricia von Blumröder
mit:
Patricia von Blumröder – Klavier

Programm:

• Isabel Mundry Zwei Klavierstücke (2006)
• Pierre Boulez Troisième Sonate pour piano (1956/57)
• Matthias Pintscher »on a clear day« (2004) 

Die in Frankfurt lebende Pianistin Patricia von Blumröder präsentiert mit Pierre Boulez’ dritter Klaviersonate einen Klassiker der Moderne, umrahmt mit Stücken von Isabel Mundry und Matthias Pintscher – zwei mit Frankfurt eng verbundenen Komponisten. 


 

6. Juni 2008
22:00
Fachhochschule Nibelungenplatz Gebäude 1, Foyer

 
CHIFFREN
Silent Music - ein Nachtkonzert

Programm:

Werner Heider: Stele für Stockhausen
Michael Pisaro: Fields have ears (UA)
Uwe Rasch: Flatter
Christoph Korn: Transforming John Cages piano piece ´For M.C. and D.T.´ into silence by not playing it” (UA)
Jürg Frey: Sam Lazaro Bros.
Morton Feldman: Last Pieces
Dietmar Wiesner: N.N. (UA)
Alvin Lucier: Strawberry Fields

 

mit Hermann Kretzschmar, Klavier

C H I F F R E N ist eine Konzertreihe des Masterstudiengang Musiktherapie, präsentiert von „FH CampusKultur“, in Kooperation mit der „Frankfurter Gesellschaft für neue Musik“ (FGNM) 


 

4. Juni 2008
19:30
Musikhochschule Frankfurt Main

III/08
resonanzen. experimentelle musik und (klang)kunst im interdisziplinären dialog
Experiment Radio

Programm:

Seit gut anderthalb Jahrzehnten wird die Frage nach experimentellem Radio mit besonderem Nachdruck gestellt. Was aber kann das experimentelle Radio der Kunst und der Kultur bringen? Unter welchen Bedingungen kann Radio heute ein experimentelles Medium sein? Über Ansätze und Möglichkeiten neuer Radioformen und akustischer Experimente sprechen Radiomacher/innen unterschiedlicher Provenienz.

 

mit Sabine Breitsameter, Lydia Jeschke, Stefan Fricke und Michael Rebhahn 

Welchen Stellenwert hat das Experiment heute in den Künsten? Die aktuelle Situation hat sich seit den Anfängen experimenteller Kunst gewandelt. Das Experiment wird heute nicht als künstlerischer Ausnahmezustand begriffen, sondern als Kulturtechnik, an der über die Künste hinaus Naturwissenschaften und Technik gleichermaßen teilhaben. Der Prozess der «Experimentalisierung», der seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts eingesetzt hat, ist als ein prägendes Charakteristikum moderner Gesellschaften erkannt worden.


 

Mai 2008

14. Mai 2008
20:00
>>raum für kultur<< im Gallileo-Hochhaus der Dresdner Bank

XLVI
frequenzen
Danyel Franke
mit:
Roswitha Bruggaier – Barock-Baryton
Danyel Franke – ’ûd kâmil-i buzurg

Programm:

• Hasan Jân (Timuridenzeit) Peschrew Schükûfzâr, Huseynî, Düyek nach Ms Kantemiroghlu
• Danyel Franke (Gegenwart) Cave Music (Arbeitstitel) für ’ûd kâmil
• N.N. (17. Jh. oz) Prelude aus dem Kasseler Baryton-Manuskript (Research in Progress)
• Danyel Franke (Gegenwart) Neues Werk für Barock-Baryton (UA) 

Franke wurde vor rund 40 Jahren in Frankfurt am Main geboren und hat sich stets um die Assimilation afrikanischer, islamischer und früher Kulturen sowie besonders der alten konfuzianischen Literatentradition bemüht.
In dem Konzert werden zwei fast gänzlich vergessene Instrumente einander gegenübergestellt:
Der Barock-Baryton, eine Art Lyra-Viol mit chromatischen Alliquotsaiten, auf denen mit dem Daumen der linken Hand selbständige Baßstimmen geschlagen
werden, und der große ’ûd der timuridischen Hofmusik, eine riesige, zart-seidenbesaitete Laute, deren Bünde die erweiterte pythagoräische Intonation der Urmawî-Marâghî-Schule reflektieren. 


 

April 2008

30. April 2008
19:30
Musikhochschule Frankfurt Main

II/08
resonanzen. experimentelle musik und (klang)kunst im interdisziplinären dialog
Ist experimentelle Kunst didaktisch?

Programm:

In Vermittlungs-Projekten werden seit einigen Jahren Ansätze experimenteller Musik in Schulen, Musikschulen und Institutionen des Musiklebens umgesetzt. Lässt diese Entwicklung den Schluss zu, dass experimentelle Musikformen pädagogischem Handeln besonders entgegen kommen? Oder wohnt experimentellen Kunstformen sogar per se ein didaktischer Impuls inne? Diese Frage wird von Künstlern und Musikvermittlern diskutiert.

 

mit Cathy Milliken (angefragt), Maria Spychiger, Julia Cloot, Peter Ablinger, Gerhard Müller-Hornbach und Hans Schneider 

Welchen Stellenwert hat das Experiment heute in den Künsten? Die aktuelle Situation hat sich seit den Anfängen experimenteller Kunst gewandelt. Das Experiment wird heute nicht als künstlerischer Ausnahmezustand begriffen, sondern als Kulturtechnik, an der über die Künste hinaus Naturwissenschaften und Technik gleichermaßen teilhaben. Der Prozess der «Experimentalisierung», der seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts eingesetzt hat, ist als ein prägendes Charakteristikum moderner Gesellschaften erkannt worden.


 

16. April 2008
20:00
>>raum für kultur<< im Gallileo-Hochhaus der Dresdner Bank

XLV
frequenzen
Fragments is the only form I trust
mit Maxwells Dämon
Uwe Buhrdorf – Klarinette, Elektronik
Ulrich Böttcher – Perkussion, Elektronik
Ulrich Phillipp – Kontrabass, Elektronik

Programm:

improvisierte Musik

Maxwells Dämon spielt improvisierte elektroakustische Musik seit 1994. Schwerpunkte der Arbeit sind: Elektronische Modifikation instrumentaler Klänge und deren Beziehungen, Klangverteilung im Raum durch verschiedene Lautsprecher, die Frage, ob und wie Fragmente eine Form bilden können, und nicht zuletzt die Möglichkeit, kleine Fenster zu öffnen und zu schließen ohne Energie zu verlieren. 


 

März 2008

19. März 2008
20:00
>>raum für kultur<< im Gallileo-Hochhaus der Dresdner Bank

XLIV
frequenzen
Again and against
mit:
Astrid Schmeling

Programm:

• Klaus K. Hübler Palimpzest – Konjektionen für Bassflöte (1989/2003)
• Isabel Mundry again and against für Altflöte (1989)
• Matthias Kaul White Noise’n Colours für Bassflöte mit Talkbox (2006)

• Michael Reudenbach: Mirlitonnades für Piccolo (1991)

Ein Abend mit der Flötistin Astrid Schmeling in Erwartung grandioser Werke und verblüffender Klänge, die üblicherweise nicht mit dem Instrument Flöte in Verbindung gebracht werden.
Der Fokus liegt auf dem tiefen Register der Alt- und der Bassflöte unter Verwendung der Talkbox, einem Gerät, das eigentlich von Rockgitarristen in den 1960iger Jahren verwendet wurde. 


 

Februar 2008

27. Februar 2008
19:30
Musikhochschule Frankfurt Main

I/08
resonanzen. experimentelle musik und (klang)kunst im interdisziplinären dialog
Experiment Tanz

Programm:

Beim Kreationsprozess zeitgenössischer Tanzproduktionen spielt das Experiment eine große Rolle, und zwar nicht nur bei der Erfindung von Bewegungen, sondern auch bei der Interaktion mit der Bühne, mit Objekten, Licht, Klang, Sound- und Videotechniken. Die Tanzkritikerin Melanie Suchy spricht mit dem Choreographen und Tanzpädagogen Kurt Koegel sowie weiteren Fachleuten.

 

mit Melanie Suchy, Kurt Koegel, u.a.

Welchen Stellenwert hat das Experiment heute in den Künsten? Die aktuelle Situation hat sich seit den Anfängen experimenteller Kunst gewandelt. Das Experiment wird heute nicht als künstlerischer Ausnahmezustand begriffen, sondern als Kulturtechnik, an der über die Künste hinaus Naturwissenschaften und Technik gleichermaßen teilhaben. Der Prozess der «Experimentalisierung», der seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts eingesetzt hat, ist als ein prägendes Charakteristikum moderner Gesellschaften erkannt worden.


 

13. Februar 2008
20:00
>>raum für kultur<< im Gallileo-Hochhaus der Dresdner Bank

XLIII
frequenzen
Neue Musik für Akkordeon und Gitarre
mit:
Jürgen Ruck – Gitarre
Stefan Hussong – Akkordeon

Programm:

• José Maria Sanchez Verdú Dhatar für Akkordeon und Gitarre (1997)

 

Caprichos Goyescos für Gitarre solo
• Joachim Schneider Caprichos (2003) Francisco Goya y Lucientes, pintor
• Christopher Brandt Gravimetrie (2003)
• Michael Quell Momentaufnahmen / Caprichos Reflexionen zu Goya… und darüber hinaus… (2003/04) Nadie se conoce
• Cathy Milliken Wie fliehen? (2003)

 

• Trad. Gagaku (Japan 10. Jhdt.) Banshi Kicho no Choshi für Akkordeon solo
• Adriana Hölszky High Way for One (2000) für Akkordeon solo
• Toshiro Saruya Tsurubami no Ikizashi (2005) für Gitarre und Akkordeon 

Gitarre und Akkordeon, zwei Instrumente, deren klangliche Aura aufgrund ihrer gegensätzlichen Klangerzeugung unterschiedlicher nicht sein könnte, verbindet neben dem vergleichbaren sozio-kulturellen Hintergrund und der damit verbundenen Verhaftung in vielen(Volks-) Kulturen vor allem die erstaunlich vitale Präsenz in der zeitgenössischen Musik. Naheliegend, dass beide Instrumente als experimentell-innovative Klangfarbenkombination von Saiten und Zungen einen faszinierenden Klangkörper ergeben, den es mangels Repertoire als Duoform noch zu erforschen gilt. Einen Anstoss hierfür geben Stefan Hussong und Jürgen Ruck – zwei der gefragtesten Interpreten Neuer Musik. 


 

Januar 2008

16. Januar 2008
20:00
>>raum für kultur<< im Gallileo-Hochhaus der Dresdner Bank

XLII
frequenzen
The Alps Blues Clone
Neue Musik für Violoncello, Zither und Elektronik
mit:
Martin Jaggi – Violoncello
Leopold Hurt – Zither, Elektronik

Programm:

• Manfred Stahnke The Alps Blues Clone (2005)
• Alexander Strauch Menschen Schneiden (2005)
• Wanja Aloe Bliss/Intonationen 1 (2006)
• Lars Heusser Neues Werk 

Das aus den beiden, auch als Komponisten tätigen Musikern Leopold Hurt und Martin Jaggi bestehende Duo »The Alps Blues Clone« präsentiert neueste Musik für eine eher ungewöhnliche Besetzung, deren Farbenpracht und Reichhaltigkeit sich aus vielen Wurzeln speist. Ebenso finden auch die eigens für das Ensemble geschriebenen Stücke des Programms verschiedene Wege im Geflecht zwischen der Geschichte der Instrumente und ihrer zeitgemäßen Verwendung. 


 

Dezember 2007

12. Dezember 2007
20:00
>>raum für kultur<< im Gallileo-Hochhaus der Dresdner Bank

XLI
frequenzen
Behrens Heyduck
mit:
Marc Behrens – Elektronik, Computer, Video
Nikolaus Heyduck – Elektronik, Computer, Video

Programm:

Tape Disk (2005–2007) UA 

Ähnlichkeiten und Kontraste in den Arbeitsweisen der Klangkünstler Marc Behrens (*1970) und Nikolaus Heyduck (*1957) bedingen einen sich bereits über sieben Jahre erstreckenden Arbeitsprozess. Zwischenergebnisse werden mal in einem Konzert, mal in einer CD-Veröffentlichung, mal in einer Installation präsentiert, um dann wieder in den permanenten Diskurs einzufließen und Verbindungen von anachronistischen und neuartigen Produktionstechnologien elektronischer Musik zu generieren. Die Arbeiten von Behrens Heyduck kreisen oft um die Frage, wie weit die technische Apparatur die tatsächliche Musik determiniert. 


 

5. Dezember 2007
19:30
Musikhochschule Frankfurt Main

IV/07
resonanzen. experimentelle musik und (klang)kunst im interdisziplinären dialog
Experiment Technik

Programm:

Die Entwicklung experimenteller Musik und (Klang)Kunst steht in enger Wechselbeziehung mit der Technikentwicklung. Kann die Kunst darüber hinaus einen Beitrag leisten zu einem neuen Technikverständnis? Das diskutieren Komponisten mit der Musikwissenschaftlerin und Medientheoretikerin Sabine Sanio. 

mit Sabine Sanio, Marc Behrens, Frank Gerhardt, Robin Hoffmann, Nikolaus Heyduck und Bernd Thewes

 

Welchen Stellenwert hat das Experiment heute in den Künsten? Die aktuelle Situation hat sich seit den Anfängen experimenteller Kunst gewandelt. Das Experiment wird heute nicht als künstlerischer Ausnahmezustand begriffen, sondern als Kulturtechnik, an der über die Künste hinaus Naturwissenschaften und Technik gleichermaßen teilhaben. Der Prozess der «Experimentalisierung», der seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts eingesetzt hat, ist als ein prägendes Charakteristikum moderner Gesellschaften erkannt worden.


 

November 2007

14. November 2007
20:00
>>raum für kultur<< im Gallileo-Hochhaus der Dresdner Bank

XL
frequenzen
Zender/Furrer
mit dem e-mex neue musik ensemble:
Evelin Degen – Flöte
Burkart Zeller – Violoncello
Martin von der Heydt – Klavier

Programm:

• Hans Zender (*1936) Horch, horch, die Lerch im Ätherblau für Flöte und Klavier (2001)
• Beat Furrer (*1954) solo für Violoncello (1999)
• Hans Zender LO-SHU VI fünf Haiku für Flöte und Violoncello (1989)
• Beat Furrer Presto für Flöte und Klavier (1997)
• Hans Zender Trifolium für Flöte, Violoncello und Klavier (1966) 

Im Mittelpunkt des Programms stehen Werke aus drei Jahrzehnten des Frankfurter Komponisten und Dirigenten Hans Zender. Kontrastierend dazu erklingen Stücke von Beat Furrer, der sich 2007 als Gastprofessor in Frankfurt aufhält. 


 

Oktober 2007

23. Oktober 2007
19:30
Musikhochschule Frankfurt Main

III/07
resonanzen. experimentelle musik und (klang)kunst im interdisziplinären dialog
Experiment Interpretation

Programm:

Die eingeladenen Interpreten vertreten drei Generationen experimenteller Praxis. Sie diskutieren Fragen der Probentechnik, Bühnenerfahrungen an der Schnittstelle zwischen musikalischer und darstellerischer Interpretation und die Bedeutung des Ensembles.

mit Carola Schlüter, Bernhard Kontarsky (angefragt), Rainer Römer, Dietmar Wiesner und Florian Hoelscher

Leitung und Moderation: Marion Saxer und Julia Cloot

 

Welchen Stellenwert hat das Experiment heute in den Künsten? Die aktuelle Situation hat sich seit den Anfängen experimenteller Kunst gewandelt. Das Experiment wird heute nicht als künstlerischer Ausnahmezustand begriffen, sondern als Kulturtechnik, an der über die Künste hinaus Naturwissenschaften und Technik gleichermaßen teilhaben. Der Prozess der «Experimentalisierung», der seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts eingesetzt hat, ist als ein prägendes Charakteristikum moderner Gesellschaften erkannt worden.


 

17. Oktober 2007
20:00
>>raum für kultur<< im Gallileo-Hochhaus der Dresdner Bank

XXXIX
frequenzen
Neumann/Ercklentz/Frohnhöfer
mit:
Andrea Neumann – Inside Piano
Sabine Ercklentz – Trompete, Live-Elektronik
Markus Frohnhöfer – Video

Programm:

freie Improvisation

Andrea Neumann und Sabine Ercklentz sind zwei im Grenzbereich von Komposition und Improvisation angesiedelte Musikerinnen, die – gerade was die Zusammenarbeit mit bildenden Künstlerinnen und Künstlern betrifft – immer wieder neue Wege gehen. Zusammen mit dem Frankfurter Künstler Markus Frohnhöfer erkunden sie Möglichkeiten der Begegnung von Bild und Klang.


 

September 2007

29. September 2007
20:00
Haus der Deutschen Ensemble Akademie, Dachsaal, Schwedlerstr. 2-4, Frankfurt/Main

 
für Rolf Riehm zum 70. Geburtstag
 

Programm:

Rolf Riehm: Toccata Orpheus (1990)
Robin Hoffmann, Gitarre

 

Rolf Riehm: auskopplung aprikosenbäume (2004/2007)
Theo Nabicht, Kontrabassklarinette

 

Rolf Riehm: Weeds in Ophelia’s Hair (1991)
Jeremias Schwarzer, Blockflöte

 

Rolf Riehm: Hamamuth - Stadt der Engel (2005)
Nicolas Hodges, Klavier

 

die Laudatio hält Dr. Bernd Leukert 

Am 15. Juni 2007 feierte der in Saarbrücken geborene Komponist Rolf Riehm seinen 70. Geburtstag. Seit vielen Jahrzehnten bildet Frankfurt am Main den Lebensmittelpunkt Riehms: Hier ging er mit dem Sogenannten Linksradikalen Blasorchester auf die Straße, hier hatte er lange Jahre eine Professur für Komposition inne und hier lebt er nach seiner Emeritierung noch heute mit seiner Frau Hilde. Das Frankfurter Ensemble Modern hat sich immer wieder engagiert seiner Werke angenommen, zuletzt gemeinsam mit Piia Komsi und Herman Bäumer in der Uraufführung der monumentalen Komposition "Die schrecklich-gewaltigen Kinder" (2003).

Drei Frankfurter Veranstalter haben sich nun auch zusammengetan, Rolf Riehm am 29. September 2007 (20 Uhr) ein kleines aber exquisites Geburtstagskonzert auszurichten: Das Ensemble Modern, die Frankfurter Gesellschaft für Neue Musik und das Institut für zeitgenössische Musik (IzM) der Frankfurter Hochschule für Musik und Theater. Vier hochkarätige Solisten präsentieren im Dachsaal der Deutschen Ensemble Modern Akademie vier Solowerke aus den letzten 17 Jahren. Jeremias Schwarzer interpretiert "Weeds in Ophelia's Hair" (1990) für verstärkte Blockflöte, Theo Nabicht "auskopplung aprikosenbäume" (2004/07) für Kontrabassklarinette, Robin Hoffmann "Toccata Orpheus" (1990) für Gitarre und Nicolas Hodges das knapp dreißigminütige "Hamamuth – Stadt der Engel" (2005), sicher ein Meilenstein der Klavierliteratur. Laudator wird der langjährige Redakteur für Neue Musik beim Hessischen Rundfunk Bernd Leukert sein. Der Eintritt ist frei.


 

12. September 2007
20:00
>>raum für kultur<< im Gallileo-Hochhaus der Dresdner Bank

XXXVIII
frequenzen
Lichtflecken
mit:
Eva Zöllner – Akkordeon
Kerry Lannan – Trompete

Programm:

• Erik Janson (*1967) BISS III für Trompete und Akkordeon (2006)
• Earle Brown (1926–2002) aus: folio and four systems Version für Trompete und Akkordeon (1954)
• Elvira Garifzyanova (*1976) Lichtflecken für Trompete und Akkordeon (2007)
• Earle Brown (1926–2002) aus: folio and four systems (1954)
• Gordon Kampe (*1976) Das Barcklay-Syndrom oder der rote Kreis für Akkordeon, Zuspiel-CD und Zubehör (2006)
• Earle Brown (1926–2002) aus: folio and four systems (1954)
• Bernd Thewes (*1957) WINT=MÜHLE I für Trompete und Akkordeon (1992)
• Earle Brown (1926–2002) aus: folio and four systems (1954) 

Der amerikanische Trompeter Kerry Lannan und die deutsche Akkordeonistin Eva Zöllner eröffnen mit Lichtflecken interessante kammermusikalische Kontexte und stellen neue Werke und »Klassiker« der zeitgenössischen Musik aus ihren Heimatländern vor.
Das Programm verbindet und durchmischt die genau notierten neuen Werke von Frankfurter Komponisten mit Auszügen aus Earle Browns grafisch notiertem Werk Folio und schafft so eine Verbindung zwischen der »open form« der 1950er Jahre und neuesten musikalischen Strömungen.


 

Juli 2007

11. Juli 2007
20:00
>>raum für kultur<< im Gallileo-Hochhaus der Dresdner Bank

XXXVII
frequenzen
Percussion Surroundings
mit:
Frank Thomé – Schlagzeug
Peter Gahn/Martin Schüttler/Hannes Seidl – Elektronik

Programm:

• Peter Gahn (*1970) ink, colours and gold on paper III – surroundings 1 für Schlagzeug und 4-Kanal Elektronik (2006)
• Martin Schüttler (*1974) N.N. für 4-Kanal Elektronik (2007) UA
• Hannes Galette Seidl (*1977) Die Illusion zu erzeugen, dass die Zeit dynamisch und bedeutsam vergeht für Schlagzeug und 4-Kanal Elektronik (2006) 

Die drei Komponisten Peter Gahn, Martin Schüttler und Hannes Galette Seidl beschäftigen sich auf sehr unterschiedliche Weise mit Außenaufnahmen als Ausgangsbasis für ihre Stücke. Während Gahn und Seidl die teils stark bearbeiteten, teils unveränderten Aufnahmen mit Schlagzeugklängen kombinieren, schreibt Martin Schüttler speziell für diesen Abend ein neues Stück für 4-kanalige Elektronik, in dem er sich mit dem dokumentarischen Aspekten der Aufnahmen auseinandersetzt. Der Schlagzeuger Frank Thomé, der die beiden Schlagzeug Stücke angeregt und uraufgeführt hat, tritt an diesem Abend als Solist auf. 


 

Juni 2007

13. Juni 2007
20:00
>>raum für kultur<< im Gallileo-Hochhaus der Dresdner Bank

XXXVI
frequenzen
Portrait Walter Zimmermann
mit:
Viktoria Kaunzner – Violine
Ulrich Murtfeld/Heather O‘Donnell – Klavier
Walter Zimmermann – Moderation

Programm:

• A wife has a cow a Love story für Klavier zu vier Händen (1970)
• The Echoing Green für Klavier und Violine (1989)
• Wüstenwanderung für Klavier (1986) 

Der 1949 geborene, heute in Berlin lebende, international wirkende Komponist Walter Zimmermann hat in seiner Frankfurter Zeit (1988–93) das kulturelle Leben der Stadt nachhaltig geprägt. Unter anderem hat er zusammen mit Stefan Schädler 1992 das vielbeachtete und in einem ausführlichen Buch dokumentierte Festival »Anarchic Harmony« zum 80. Geburtstag von John Cage geplant und organisiert. 


 

8. Juni 2007
20:00
Fachhochschule Frankfurt am Main, FH-Theater, Gleimstr. 3, Gebäude 10, UG 60318 Frankfurt am Main

 
CHIFFREN
 

Programm:

I
Barbara Lüneburg - Violine/ Viola
Christoph Ogiermann - Klangregie und Elektronik

 spielen Kompositionen von James Saunders (GB) UA, Alan Hilario (Philippinen), Robert Wannamaker (USA), Christoph Ogiermann (D)

 

II
Sven-Åke Johansson (Schweden)

Drums und Percussion, Solo Performance 

C H I F F R E N ist eine Konzertreihe des Masterstudiengang Musiktherapie, präsentiert von „FH CampusKultur“, in Kooperation mit der „Frankfurter Gesellschaft für neue Musik“ (FGNM) 


 

5. Juni 2007
19:30
 

II/07
resonanzen. experimentelle musik und (klang)kunst im interdisziplinären dialog
Experiment Raum

Programm:

Die Transformation von Räumen ist sowohl für die komponierte Musik als auch für die Klangkunst eine Herausforderung, die neue experimentelle Ver-fahren hervorbringt. Der Komponist Beat Furrer und die Klangkünstlerin Christina Kubisch diskutieren über ihre Raumkonzepte.

mit Christina Kubisch und Beat Furrer

Moderation: Julia Cloot und Marion Saxer

 

Welchen Stellenwert hat das Experiment heute in den Künsten? Die aktuelle Situation hat sich seit den Anfängen experimenteller Kunst gewandelt. Das Experiment wird heute nicht als künstlerischer Ausnahmezustand begriffen, sondern als Kulturtechnik, an der über die Künste hinaus Naturwissenschaften und Technik gleichermaßen teilhaben. Der Prozess der «Experimentalisierung», der seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts eingesetzt hat, ist als ein prägendes Charakteristikum moderner Gesellschaften erkannt worden.


 

Mai 2007

16. Mai 2007
20:00
>>raum für kultur<< im Gallileo-Hochhaus der Dresdner Bank

XXXV
frequenzen
Gegenpole
mit:
Makiko Goto – Koto
Jan Jacob Hofmann – Elektronik

Programm:

• Jan Jacob Hofmann (*1966) Building & Something
• Yatsuhashi Kengyo (1614–1685) Hachidan no Shirabe
• Jan Jacob Hofmann Oscillating Fields
• Yoshizawa Kengyo (1808–1872) Haru no kyoku
• Yoshizawa Kengyo Natsu no kyoku
• Jan Jacob Hofmann N.N.
• Mitsuzaki Kengyo (?–1853) Akikaze no kyoku 

Jan Jacob Hofmann positioniert elektronische Klänge im dreidimensionalen Raum. Die komplexen räumlichen Kompositionen bezeichnet er als »Klang-Architektur«: Tönende, virtuelle Materialien generieren Architekturen aus Schall, prozesshafte Entwicklungen formen bewegte Strukturen und in Veränderung begriffene Körper.
Gegenpolig und komplementär dazu spielt Makiko Goto traditionelle japanische Musik für Koto und Bass-Koto. Ein Bezug zwischen zeitgenössischer westlicher elektronischer Musik und ostasiatischer Klassik entsteht. 


 

April 2007

19. April 2007
19:30
Musikhochschule Frankfurt Main

I/07
resonanzen. experimentelle musik und (klang)kunst im interdisziplinären dialog
Experiment Konzert

Programm:

Die Institution Konzert ist in einem Wandlungsprozess begriffen. Experimentelle Formen halten Einzug in den Konzertbetrieb und bringen Mischformen wie Konzertinstallationen hervor. Zwei Veranstalter diskutieren mit einem Künstler und einem Wissenschaftler.

mit Julia Gerlach, Heiner Goebbels, Armin Köhler und Christian Thorau
Moderation: Marion Saxer und Julia Cloot

 

Welchen Stellenwert hat das Experiment heute in den Künsten? Die aktuelle Situation hat sich seit den Anfängen experimenteller Kunst gewandelt. Das Experiment wird heute nicht als künstlerischer Ausnahmezustand begriffen, sondern als Kulturtechnik, an der über die Künste hinaus Naturwissenschaften und Technik gleichermaßen teilhaben. Der Prozess der «Experimentalisierung», der seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts eingesetzt hat, ist als ein prägendes Charakteristikum moderner Gesellschaften erkannt worden.


 

18. April 2007
20:00
>>raum für kultur<< im Gallileo-Hochhaus der Dresdner Bank

XXXIV
frequenzen
ensemble belcanto
mit:
Andrea Baader – Sopran
Edith Murasov – Sopran
Rica Rauch – Alt
Martina Scharstein – Sopran
Dietburg Spohr – Mezzosopran
Volker Höh – Gitarre (als Gast)
Einführung: Gerhard R. Koch

Programm:

• Theodor W. Adorno (1903–1969) Drei Gedichte von Theodor Däubler für vier Frauenstimmen op. 8 (1923/45)
• Ernst-August Klötzke (*1964) A lecture upon the Shadow für 4 Frauenstimmen nach Texten von John Donne (2003)
• Pere Pou Llompart (*1963) Tempus für drei Sängerinnen und Gitarre (2006)
• Dieter Schnebel (*1930) Amazones für 5 Sängerinnen nach Textfragmenten aus Kleist »Pentesilea« (1993) 

Frankfurt war schon immer eine Stadt der Neuen Musik: Der Hessische Rundfunk, der Einfluß Adornos und die Nähe der Darmstädter Ferienkurse haben die Entwicklung ab 1950 fortgeführt: Dass Adorno auch Komponist war, ist wenig bekannt. Wichtige Komponisten wie Dieter Schnebel haben in Frankfurt gewirkt und gelehrt. Seine für belcanto geschriebenen Amazones belegen seinen Rang als exzeptioneller Vokalkomponist. In Frankfurt leben auch Ernst-August Klötzke und Pere Pou Llompart, an deren Werken für das Ensemble sich ablesen lässt, wie unterschiedlich sich ganz heterogene Texte musikalisch umsetzen lassen. 


 

März 2007

14. März 2007
20:00
>>raum für kultur<< im Gallileo-Hochhaus der Dresdner Bank

XXXIII
frequenzen
elole-Klaviertrio
mit:
Stefan Eder – Klavier
Uta-Maria Lempert – Violine
Matthias Lorenz – Violoncello

Programm:

• Karl-Wieland Kurz (*1961) Flüsternd und verstummt, unfähig zu atmen... (1985)
• Frank Gerhardt (*1967) Klaviertrio II (2000/01)
• Joan Riera Robusté (*1968) Estudi de Proporcions No. 5 (Portes...) (2005) 

Das in Dresden beheimatete elole-Klaviertrio wurde 2001 von dem Frankfurter Cellisten Matthias Lorenz gegründet und hat sich seitdem durch seine rege Konzert- und Aufnahmetätigkeit als eines der profiliertesten Ensembles dieser Gattung im deutschsprachigen Raum etabliert. Ein besonderes Augenmerk ihrer Arbeit gilt der Ausbildung eines zeitgenössischen Repertoires; so konnte das elole-Klaviertrio bereits zahlreiche Werke namhafter Komponisten beauftragen und ur- bzw. erstaufführen. Das Konzert präsentiert Frankfurter Komponisten (Kurz, Gerhardt) sowie das Preisträgerstück des vom elole-Klaviertrio initiierten Kompositionswettbewerbs zur 800-Jahr-Feier Dresdens. 


 

Februar 2007

14. Februar 2007
20:00
>>raum für kultur<< im Gallileo-Hochhaus der Dresdner Bank

XXXII
frequenzen
Frankfurt – Stockholm
mit dem Axelsson & Nilsson Duo (Stockholm):
Ivo Nilsson – Posaune
Jonny Axelsson – Schlagzeug

Programm:

• Ivo Nilsson (*1966) Deaf-Mute for duo (1998)
• Jonny Axelsson (*1963) Solo piece for percussion
• Ivo Nilsson (*1966) Rotor zero for trombone solo (1998)
• Volker Staub (*1961) Neues Werk für Posaune und Schlagzeug (2007) 

In diesem Konzert präsentieren die renommierten schwedischen Musiker und Komponisten Jonny Axelsson und Ivo Nilsson ein Programm, in dem sie eigene Werke den Werken Frankfurter Komponisten gegenüber stellen. Unsere musikalischen Städtepartnerschaften, begonnen mit Freiburg, Montréal und Köln werden hiermit fortgesetzt. 


 

Januar 2007

10. Januar 2007
20:00
>>raum für kultur<< im Gallileo-Hochhaus der Dresdner Bank

XXXI
frequenzen
Voicelessness
mit:
Sebastian Berweck – Klavier

Programm:

• Robin Hoffmann (*1970) Der Unsichtbare (2004)
• Martin Schüttler (*1974) Neues Werk (2006) UA
• Beat Furrer (*1954) Voicelessness. The Snow Has No Voice (1986)
• Manel Ribera Torres (*1974) Say thanks to Mr. Franz Joseph Beethozart (2006) UA

Der Pianist Sebastian Berweck kommt mit einem hochvirtuosen Programm nach Frankfurt: zwei Werke der beiden Kranichstein-Preisträger Martin Schüttler (UA) und Robin Hoffmann, sowie ein sehr lyrisches, frühes Werk des neuen Frankfurter Professors für Komposition, Beat Furrer. Außerdem, in bezug auf das Gastland Katalonien der Frankfurter Buchmesse 2007, eine Uraufführung des jungen Katalanen Manel Ribera Torres.


 

Dezember 2006

13. Dezember 2006
20:00
>>raum für kultur<< im Gallileo-Hochhaus der Dresdner Bank

XXX
frequenzen
Portrait Johannes Quint
mit:
Konstantin Gockel – Violine
Carlos Tarcha – Vibraphon
Claus Kühnl – Moderation

Programm:

Sweet Beauty für Violine solo (UA)
Arabeske für Vibraphon solo (UA) 

»Während sich meine früheren Stücke aus signalartigen Gesten zusammensetzen, die Musik dabei chocartig von Zeitpunkt zu Zeitpunkt springt, hat sich meine Poetik in den letzten Jahren verändert: Nicht mehr Friedrich Schlegels ›Schrecken der Gegenwart‹ ist anvisiert, ich möchte vielmehr Musik schreiben, die die Gegenwart so weit wie irgend möglich in die Länge zieht. Neuropsychologen behaupten ja, es sei eine Naturkonstante, dass die Empfindung des ›Jetzt‹ drei Sekunden kaum überschreiten kann. Vielleicht irren sie sich aber auch.« (Johannes Quint) 


 

November 2006

23. November 2006
20:00
Musikhochschule Frankfurt Main

IV/06
resonanzen
Toward the margins.

Programm:

Begegnungen von Neuer Musik und Free Jazz.

ein Vortrag von Kai Lothwesen 

 


 

8. November 2006
20:00
>>raum für kultur<< im Gallileo-Hochhaus der Dresdner Bank

XXIX
frequenzen
blockflöte(n) modern allein
mit:
Jeremias Schwarzer – Blockflöte

Programm:

• Mathias Spahlinger: nah, getrennt für Altblockflöte solo (1992)
• Rolf Riehm: Weeds in Ophelia’s Hair – Ballad of a decaying memory für elektronisch verstärkte Alt- blockflöte (1991)
• Natalia Gaviola: sobre el vidrio esmerilado für Bassblockflöte und Zuspiel-CD (2005) 

In Zusammenarbeit mit dem SWR wurde im März 2005 im Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) in Karlsruhe das Programm blockflöte(n) modern allein 2005/2006 uraufgeführt. Neben Auftragskompositionen an drei junge Komponistinnen wurden mit den Werken von Rolf Riehm und Mathias Spahlinger zentrale Werke des 20. Jahrhunderts ausgewählt, die in ihrer extremen (wenn auch voneinander äußerst unterschiedlichen) klanglichen Differenziertheit und der damit verbundenen technischen Schwierigkeit neue Maßstäbe für das Blockflötenrepertoire gesetzt haben. So entstand ein Gesamtkonzept, in dem man die Blockflöte auf ganz neue und einzigartige Weise erleben kann. Das Frankfurter Konzert stellt Ausschnitte daraus vor. 


 

Oktober 2006

4. Oktober 2006
20:00
>>raum für kultur<< im Gallileo-Hochhaus der Dresdner Bank

XXVIII
frequenzen
ensemble phorminx
mit:
Carola Schlüter – Sopran
Angelika Bender – Flöten
Thomas Löffler – Klarinetten
Bernd Mallasch – Schlagzeug

Programm:

Cord Meijering Neues Werk und Kommentar für Sopran, Flöte und Klarinette (2005)
• Isabel Mundry again and against für Flöte solo (1989)
• Christopher Brandt N.N.
• Alois Bröder Hochrot für Sopran, Flöte, Klarinette und Schlagzeug (2000)
• Magdalena Buchwald N.N. 

Mit einigen der im Konzert vorgestellten Komponisten verbindet das ensemble phorminx eine langjährige Zusammenarbeit. Im vorliegenden Programm wurden sehr unterschiedliche Auffassungen und Konzeptionen von Klang und Struktur bei Komponisten der Rhein-Main Region vereinigt. Die kontrastierenden Klangsprachen lassen die je spezifischen ästhetischen Positionen der verschiedenen Künstler deutlich hervortreten.  


 

September 2006

13. September 2006
20:00
>>raum für kultur<< im Gallileo-Hochhaus der Dresdner Bank

XXVII
frequenzen
arbeit
Band-Projekt (2006) mit:
Oliver Augst – Gesang
Marcel Daemgen – Electronics und Sampling
Bernhard Reiss – Schlagzeug

Programm:

Neubearbeitete Volkslieder, Lieder aus der Romantik, Arbeiterlieder, Brecht/Eisler...

Die Gruppe arbeit existiert seit 1998 und hat seit dem im dreijährigen Rhythmus verschiedene Studioproduktionen heraus gebracht. Zwei davon in Koproduktion mit dem DeutschlandRadio Köln. Eine neue CD mit dem Titel Jugend mit neu gefassten Liedern aus der deutschen Romantik (Wagner, Brahms, Schubert...) ist derzeit in Vorbereitung.

Pressebericht


 

Juli 2006

12. Juli 2006
20:00
>>raum für kultur<< im Gallileo-Hochhaus der Dresdner Bank

XXVI
frequenzen
dis.playce

Programm:

• RMix/Transitions
• Karl Ortmann
• Neues Stück (UA)

 

mit:
Maximilian Marcoll, Hannes Seidl – Computer 

Das Elektronikduo dis.playce wurde 2002 von Maximilian Marcoll und Hannes Seidl gegründet. Seit 2003 treten sie regelmäßig im In- und Ausland auf, teilweise mit Gästen (u.a. Theo Nabicht, Denovaire, Erin Gee). Sie wurden auf zahlreiche Festivals eingeladen u.a. bei Sonorities in Belfast, der Klangwerkstatt Berlin und Turning Sounds Warschau. Ihre erste CD R ist 2005 bei Naivsuper erschienen. 


 

Juni 2006

20. Juni 2006
20:00
Musikhochschule Frankfurt Main

III/06
resonanzen
Bekenntnis und Engagement im zeitgenössischen italienischen Musiktheater

Programm:

 

Vortrag von Dr. Caroline Lüderssen

Mit seinen ersten Werken für das Musiktheater, "Intolleranza 1960" und "Al gran sole carico d'amore", hat Luigi Nono (1924-1990) eindeutig eine politische Aussage verbunden. Den kulturpolitischen Thesen Antonio Gramscis folgend wünschte er sich eine Kunst, die nicht elitär und auf intellektuelle Kreise begrenzt bleibt. Ästhetisch auf Erfahrungen mit antiillusionistischen Theaterkonzeptionen beruhend, kann das Musiktheater Nonos, aber auch Manzonis und anderer zeigen, wie sich in der Loslösung sowohl von den Canones der seriellen Schule als auch von einer engen Definition von "engagée" eine individuelle Position entwickelt. Brisant wird die Frage nach der politischen Wirkung von Musik im Falle Nonos im Lichte der Tatsache, dass er einerseits Textcollagen äußerst politischer Natur zur Grundlage seiner "Opern" machte, andererseits aber die mangelnde Textverständlichkeit für ihn kein Kriterium war. Funktioniert Nonos Konzept des Musiktheaters, das auf der Wirkung von Text, Musik und Aktion als Ganzem beruht? Inwieweit hat Luigi Nono seine Forderung nach einer Kunst, die von der Geschichte "Zeugnis ablegt", eingelöst? Hat diese Konzeption Nonos noch eine aktuelle Bedeutung? 


 

7. Juni 2006
20:00
>>raum für kultur<< im Gallileo-Hochhaus der Dresdner Bank

XXV
frequenzen
Michaela Ehinger – Sprache solo

Programm:

Sprachkompositionen
entwickelt mit und für Michaela Ehinger
von Oliver Augst, Heiner Goebbels und Christoph Korn 

Ehinger arbeitet als Performerin an einem erweiterten Begriff von Musik und Theater. Im Zentrum ihrer Aufmerksamkeit steht die Dichtung – die verdichtete Sprache – welcher Sie sich als Medium zur Verfügung stellt. 


 

Mai 2006

10. Mai 2006
20:00
>>raum für kultur<< im Gallileo-Hochhaus der Dresdner Bank

XXIV
frequenzen
Main - Rhein

Programm:

• Hannes Seidl rückenwind für Klarinette, Violoncello und Klavier
• Ernstalbrecht Stiebler Sequenz I für 1–3 Spieler
• Carola Bauckholt Klarinettentrio
• Caspar Johannes Walter durchscheinende Etüde IV/d für Klarinette, Violoncello und Klavier
• Mathias Spahlinger 128 erfüllte Augenblicke (in einer Version von Thomas Stiegler) für Sopran, Klavier und Violoncello
• Erik Oña Dickinson Lieder für Stimme und Klavier 

 

mit dem Thürmchen-Ensemble:
Truike van der Poel – Stimme
Diego Montes – Klarinette
Caspar Johannes Walter – Violoncello
Dorothea Eppendorf – Klavier

Eine Erweiterung und Verbindung der Frankfurter »frequenzen« zu Köln, einem Zentrum zeitgenössischer Musik in Deutschland: Das Kölner Thürmchen-Ensemble wurde von den Komponisten Caspar Johannes Walter und Carola Bauckholt vor 15 Jahren gegründet und konzertiert europaweit. Es besteht ein enger Kontakt zu Frankfurter Komponisten und Musikern, der sich auch im Programm, einer Gegenüberstellung neuster Musik aus Frankfurt und Köln, niederschlägt.
 


 

April 2006

25. April 2006
20:00
Musikhochschule Frankfurt Main

II/06
resonanzen
Das Spiel mit dem Spiel
Rahmung, Regel und Erfahrung bei John Cage

Programm:

 

Ein Vortrag von Michael Rebhahn

Meine Musik ist kein Spiel! (John Cage)
Nicht so voreilig, Mr. Cage!
(Michael Rebhahn)

 

Womöglich ist es unredlich, eine apodiktische Absage geflissentlich zu übergehen; zugleich ist es verlockend, nachdem weder mit dem Begriff des Werks, noch mit dem des Prozesses Cages Musik ästhetisch "dingfest" gemacht werden konnte. Zweifellos ist Cages Ablehnung des Spielbegriffs gerechtfertigt, sofern sie sich auf eine Konzeption bezieht, die das Spiel als objektiviertes, begriffliches Phänomen, als Reproduktion normativer Regelsysteme auffaßt. Dagegen leitet ein gebührend erweiterter Begriff des Spiels zu einem Interpretationsmodell, das Cage – so sei forsch vermutet – sicher nicht von der Hand gewiesen hätte.
 


 

12. April 2006
20:00
>>raum für kultur<< im Gallileo-Hochhaus der Dresdner Bank

XXIII
frequenzen
Portrait Bernd Thewes

Programm:

• UNTER KEINEM, Hörstück für Sprecher und Klangprojektion (2005), Text: Andreas H. Drescher
• Code: Figur auf Landschaft (Travestie) für Flöte und 5-kanalige Zuspielmusik (2001)

 

mit:
Andreas H. Drescher - Sprecher
Bernd Thewes - Klangprojektion
Dietmar Wiesner – Flöte

Der Mainzer Komponist Bernd Thewes ist bekannt für seine ungewöhnlichen, skurrilen, oftmals humorvollen instrumentalen Schöpfungen, subtilste Handhabung von Live-Elektronik und fein ausgehörte Klanglichkeit. Die erstklassigen Interpreten sind bereits durch frühere Auftritte in der Reihe »frequenzen« unserem Publikum bekannt. 


 

März 2006

15. März 2006
20:00
>>raum für kultur<< im Gallileo-Hochhaus der Dresdner Bank

XXII
frequenzen
Trio Sciolto spielt Karl-Wieland Kurz

Programm:

• Karl-Wieland Kurz Nova Gondwana für Klaviertrio (2004)

 

mit:
Regine Neubert – Violine
Birte Schultz – Violoncello
Eike Wernhard – Klavier

Im Mittelpunkt des künstlerischen Interesses des Trio Sciolto steht die enge Zusammenarbeit mit zeitgenössischen Komponisten. Ihr besonderes Augenmerk gilt vor allem querständigen ästhetischen Konzeptionen in der gegenwärtigen Kunstlandschaft. Ausgehend von der Prämisse, daß adäquate Interpretation und Rezeption älterer Musik nur durch profunde Kenntnis zeitgenössischer Werke – und vice versa – möglich ist, besteht ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit in Programmen mit Musik fast aller Epochen, in denen sich die Sprachfähigkeit des scheinbar Vergangenen in der heutigen Zeit erweisen soll.  


 

Februar 2006

21. Februar 2006
20:00
Musikhochschule Frankfurt Main

I/06
resonanzen
Kritik der Kritik.
Die Thesen Bruno Latours und das Musikdenken heute.

Programm:

 

Leitung: Dr. Marion Saxer und Dr. Julia Cloot

In seinem Buch "Die Hoffnung der Pandora" beschreibt Bruno Latour das Zertrümmern von Idolen als eine typische Handlungs- und Denkweise der Moderne und zeigt ihre Paradoxien auf. Ihm geht es dabei um eine Überprüfung des kritischen Geistes der Moderne, eine Pause in der Kritik, eine Besinnung über den Drang zur Entlarvung. Auch die musikalischen Avantgarden des 20. Jahrhunderts sind teilweise geprägt durch die Geste des Ikonoklasmus, durch das Offenlegen manipulativer Mechanismen.


 

15. Februar 2006
20:00
>>raum für kultur<< im Gallileo-Hochhaus der Dresdner Bank

XXI
frequenzen
Portrait Gerhard Müller-Hornbach

Programm:

 • Fünf Gesänge der Schirin für Sopran und Gitarre (1982)
• ...bis die Schatten der Nacht verdämmern...
11 Miniaturen für Flöte und Schlagzeug (1997)
• D.D. 11 Skizzen für Stimme und Violoncello (2005)
• ...die sich berühren...
Momente für 4 Musiker für Sopran, Flöte, Gitarre und Schlagzeug (1989)

 

mit dem Mutare-Ensemble:
Jenny Renate Wicke – Stimme
Dirk Peppel – Flöte
Olaf Van Gonnissen – Gitarre
Susanne Müller-Hornbach – Violoncello
Walter Reiter – Schlagzeug

Das Programm vereinigt Werke des Komponisten deren Entstehung über einen Zeitraum von mehr als 20 Jahren verteilt ist. In der Unterschiedlichkeit der Kompositionen spiegeln sich künstlerische Entwicklungsprozesse wider, die in diesem Zeitraum stattfanden. Es wird aber auch die Kontinuität wiederkehrender Fragestellungen deutlich, die zu unterschiedlichen Zeiten zu unterschiedlichen Ergebnissen führen. Die Musiker des Mutare-Ensemble, dessen künstlerischer Leiter Gerhard Müller-Hornbach seit mehr als 20 Jahren ist, haben seinen künstlerischen Weg in enger Zusammenarbeit begleitet.


 

Januar 2006

18. Januar 2006
20:00
>>raum für kultur<< im Gallileo-Hochhaus der Dresdner Bank

XX
frequenzen
nordwestpassage – audition

Programm:

nordwestpassage – audition

für Sprecher, Klavier und elektronisches Zuspiel (2005)

 

mit:
Guntram Vesper – Text, Lesung
Frank Gerhardt – Komposition, Klavier, Elektronik

 »ewiges Eis zwischen Felseninseln, der falsche Weg«: Guntram Vespers nordwestpassage verwebt Fragmente aus den Annalen der geographischen Entdeckungen kunstvoll mit Teilen der eigenen Geschichte. Eingebettet in ein Netz collagenartiger Einschübe und autonomer musikalischen Stationen entwickelt sich daraus ein musikalisch-literarisches Duo, das die Grenzen zwischen Hörspiel und Konzert, zwischen Fiktion und Biographie immer wieder neu definiert: Momente des Übergangs, der Überprüfung von Vergangenheit und ihrer Weiterentwicklung.


 

Dezember 2005

7. Dezember 2005
20:00
>>raum für kultur<< im Gallileo-Hochhaus der Dresdner Bank

XIX
frequenzen
Marc Behrens, Tobias Schmitt

Programm:

Tobias Schmitt:
Untitled (2005) UA
Marc Behrens:
Untitled (for Lida) (2003)
Architectural Commentaries and Untitled Songs (2004)

mit:
Tobias Schmitt, Marc Behrens - Computer

 

Tobias Schmitt arbeitet an den Randbereichen der elektronischen Musik. Die Ergebnisse manifestierten sich in zahlreichen Veröffentlichungen, Konzerten, DJ-Sets, Installationen und Radio-Sendungen.
Marc Behrens kann man am ehesten als 'Klangkünstler' bezeichnen, der in den Bereichen Performance, Installation und mit Klang- und Videoaufnahmen gleichermaßen arbeitet. Er beschäftigt sich ebenfalls mit Fotografie und CD-Cover-Design. Behrens hat quer durch Europa, in Nahost, Nordamerika und Ostasien ausgestellt und Konzerte gegeben, zuletzt u.a. in der Ausstellung B!AS Sound Art Exhibition im Taipei Fine Arts Museum, Taiwan. 


 

November 2005

9. November 2005
20:00
>>raum für kultur<< im Gallileo-Hochhaus der Dresdner Bank

XVIII
frequenzen
composers slide quartet

Programm:

Robin Hoffmann:
Finte für Posaunenquartett (2004)
Uwe Dierksen:
Mora für Posaunenquartett (2005) UA
Cathy Milliken:
a single climb to a line for four tenor-trombones (2005) UA
Rolf Riehm:
no velvet mute for lullabies für vier Posaunen (2005) UA 

mit:
Andrew Digby, Andreas Roth, Patrick Crossland, Thomas Wagner – Posaunen

 

Das Frankfurter Programm des composers slide quartet setzt an der Schnittstelle zwischen Komponisten und Interpreten an, indem es Stücke von Komponisten aufführt, die sich auch als Interpreten einen Namen gemacht haben: die Komponistin und Oboistin Cathy Milliken und der Komponist und Posaunist Uwe Dierksen sind Mitglieder des Ensemble Modern und schreiben neue Werke für vier Posaunen; der Komponist und Gitarrist Robin Hoffmann schrieb 2004 ein Werk im Auftrag des composers slide quartet, das bereits in Stuttgart und Freiburg große Beachtung fand. 


 

Oktober 2005

5. Oktober 2005
20:00
>>raum für kultur<< im Gallileo-Hochhaus der Dresdner Bank

XVII
frequenzen
Porträt Volker Staub
Klanginstallation und Kompositionen für neue Instrumente

Programm:

Konzert für Stahlsaiten, Schlagzeug und Witterungsinstrumente (1991-2000) 

mit:
Michael Weilacher – Schlaginstrumente
Volker Staub - Stahlsaiten und Klangregelung

 

»Volker Staub schreibt nicht einfach Noten nieder, sondern baut sich aus Klängen eine Welt. (...) Dass er das Universum der Musik damit erweitert, ist ein Nebenprodukt seiner Aktivitäten. Das Hauptprodukt aber ist: Musik, die bisher so noch nicht zu hören war.«
(Frankfurter Rundschau)  


 

August 2005

31. August 2005
20:00
>>raum für kultur<< im Gallileo-Hochhaus der Dresdner Bank

XVI
frequenzen
Quatuor Bozzini

Programm:

Christoph Staude:
• Streichquartett IV (1997)
Michael Oesterle:
• Daydream Mechanics V (2001)
Thomas Stiegler:
• Namenlose Gärten (2003) 

mit:
Clemens Merkel – Violine
Nadia Francavilla – Violine
Stéphanie Bozzini - Viola
Isabelle Bozzini - Violoncello

 

Das Quatuor Bozzini (Montréal) gehört zu den führenden Streichquartetten Kanadas. Neben der Interpretation des klassisch-romantischen Repertoires liegt ein besonderer Schwerpunkt des Quartetts auf der Auseinandersetzung mit zeitgenössischen Kompositionen. In dem Konzert stellen sie den in Kanada lebenden Komponisten Michael Oesterle vor und stellen sein Stück den Kompositionen Christoph Staudes und Thomas Stieglers gegenüber.


 

Juli 2005

6. Juli 2005
20:00
>>raum für kultur<< im Gallileo-Hochhaus der Dresdner Bank

XV
frequenzen
Gold

Programm:

Lieder aus der Tiefe des letzten Jahrhunderts und Klingendes aus der heutigen Zeit.

mit:
Burkard Kunkel - Zither, Gesang
Rüdiger Carl - Akkordeon, Gesang

Unter dem Namen Gold trifft Rüdiger Carl, einer der wichtigsten europäischen Free-Jazz-Musiker, auf Burkard Kunkel, selbst langgedienter Jazz-Musiker, Komponist und Bandleader. Carl ist seit etwa zwanzig Jahren im Frankfurter Kulturleben aktiv, zuletzt als Initiator und Kurator des legendären pol-Festivals für Neue Musik im Künstlerhaus Mousonturm (in Zusammenarbeit mit Oliver Augst und Christoph Korn).


 

Juni 2005

1. Juni 2005
20:00
>>raum für kultur<< im Gallileo-Hochhaus der Dresdner Bank

XIV
frequenzen
Global Ear

Programm:

Ganesh Anandan:
After Life – dedicated to Wolfgang Stryi (2005) mit Rainer Römer (Perkussion), Wolfgang Stryi (Bassklarinette – pre-recorded) und Ganesh Anandan (String drum)
THA KI TA
Autorickshaw Ride (Neu-Arrangement für Flöte, Oboe, Bassklarinette, Violine, Schlagzeug und Kanjira mit Zuspiel-CD)
Giacinto Scelsi:
Hyxos für Altflöte und Schlagzeug (1955)
Shrish Korde:
Tenderness of Cranes für Flöte solo (1990)
Francis Silkstone:
Is this Raag? für Ensemble (2005) UA, Auftrag des Ensemble Modern

mit:
Ganesh Anandan – Kanjira
Dietmar Wiesner – Flöte
Catherine Milliken – Oboe
Karin Dornbusch – Bassklarinette
Helene Winkelmann – Violine
Rainer Römer – Schlagzeug

Vor vier Jahren bereisten einige Musiker des Ensemble Modern den indischen Subkontinent und knüpften Kontakt mit Interpreten der klassischen indischen Musik. Zugleich suchten sie Komponisten, die bereit waren, sich dem Wagnis des Zusammenspiels mit westlichen Musikern zu stellen. So kam es zur Begegnung mit dem Tablaspieler und Multi-Percussionisten Ganesh Anandan. Ergebnisse der entstandenen Zusammenarbeit werden in diesem Konzert präsentiert.
 


 

Mai 2005

11. Mai 2005
20:00
>>raum für kultur<< im Gallileo-Hochhaus der Dresdner Bank

XIII
frequenzen
Porträt Nicolaus Heyduck

Programm:

• Solo für Alphorn für Alphorn und Live-Elektronik (1985)
• Schwellenspannung für Trompete, Tonband und Live-Elektronik (1997)
• Interlude électronique für Live-Elektronik-Improvisation (2005)
• Bifurkation für Doppelalphorn und Live-Elektronik (2000/2004)
• F.A.Q. für Trompete, Tonband und Live-Elektronik (2005) UA 

mit:
Lutz Mandler – Trompete, Alphorn, Doppelalphorn
Nikolaus Heyduck – Live-Elektronik, Zuspielungen

Gemeinsames Merkmal von Heyducks Stücken ist das Zusammenspiel eines Solisten mit elektronischer Klangverarbeitung. Hier ist es der Blechbläser Lutz Mandler, der mit Alphörnern und Trompete auf unterschiedliche Weise mit der Elektronik interagiert. Dabei überlassen ihm die meist grafischen Improvisationsvorlagen viel Freiraum für eigene Ausgestaltungen. 


 

April 2005

13. April 2005
20:00
>>raum für kultur<< im Gallileo-Hochhaus der Dresdner Bank

XII
frequenzen
Strom - Ensemble der Autoren

Programm:

STROM:
aus Terminal E - Die Reza-Ausdeutungen: Gate 2 - Ei, gar eilig spring, du flinkes Füllen (2003)
für 2 Akteure, präparierten Schallplattenspieler, Sampler und Volumepedal

Robin Hoffmann:

Birkhahnstudie (2005,UA)

für Birkhahnlocker

Mark Lorenz Kysela: Betrug / Innere Werte (2004/05, UA)

für Tenorsaxofon,2 Autolautsprecher, Piezomikrofon und Rechner

STROM:
Terminal H: STROM replugged-Stilleben mit Anprangern (2005, UA)

für Ensemble STROM

Ausführende:

Pierre Ampère/ Robin Hoffmann und Mark L. Kysela/ Victor Volt

 

Das Repertoire des Ensembles Strom reicht inzwischen von Terminal A – Strom bis hin zu Terminal G – Superman lesen II, übertrifft damit das Terminal-Angebot des Frankfurter Flughafens bei weitem und wird stetig ausgebaut.
Es werden Auszüge der bisherigen Arbeit zu hören sein sowie neu Komponiertes.  


 

März 2005

23. März 2005
20:00
>>raum für kultur<< im Gallileo-Hochhaus der Dresdner Bank

XI
frequenzen
Porträt Ernstalbrecht Stiebler

Programm:

• quart solo für Klavier (1998)
• Hommage à Schönberg I für Flöte solo (1958)
• ...im Takt... für zwei kleine Bongos (1997)
• Studien I für Klavier (1958)
• Text für Bassflöte und Zeitverzögerung (1998)
• Hommage à Schönberg II für Klavier (2004)

mit:
Hermann Kretzschmar – Klavier
Rainer Römer – Bongos
Dietmar Wiesner – Bassflöte

 

Das Programm reicht von der ersten veröffentlichten Komposition Ernstalbrecht Stieblers, Hommage à Schönberg I für Flöte solo, bis zur jüngsten, die für das »Tone Roads Festival« in Bratislava komponierte Hommage à Schönberg II.
Beginnend mit der Adaption von Schönbergs Zwölftontechnik endet das Konzert mit der radikalen Reduktion von Schönbergs Reihenstruktur des Klavierstücks op. 23,1


 

Februar 2005

16. Februar 2005
20:00
>>raum für kultur<< im Gallileo-Hochhaus der Dresdner Bank

X
frequenzen
Duo Brandt/Josef

Programm:

Christopher Brandt:
Sonata 215 (Flöte, Gitarre) UA
Sonata 1 (Gitarre)
Sonata 112 (Altflöte)
Sonata 49 (Altflöte, Gitarre)
Jens Josef:
Tango der Schatten für Flöte und Gitarre
Frank Gerhardt:
musica notturna marciana I für Gitarre
Christopher Brandt:
Sonata 118 (Flöte, Violoncello) UA
Sonata 111 (Gitarre, Violoncello)
Sonata 232 (Altflöte, Gitarre, Violoncello) UA 

mit: Jens Josef - Flöte
Christopher Brandt – Gitarre
als Gast: Christoph von Erffa – Violoncello

Der Flötist Jens Josef und der Gitarrist Christopher Brandt arbeiten seit Jahren als Duo zusammen. Hier präsentieren sich die beiden Frankfurter in ihrer Doppelfunktion: als interpretierende Komponisten, als komponierende Virtuosen. Im Zentrum stehen Auszüge aus Brandts 1000 Sonaten-Projekt, bei dem das Duo vom Darmstädter Cellisten Christoph von Erffa unterstützt wird.
 


 

Januar 2005

19. Januar 2005
20:00
>>raum für kultur<< im Gallileo-Hochhaus der Dresdner Bank

IX
frequenzen
scratch_beck

Programm:

Plattenspieler Live Performance 

Stefan Beck ist ein Medienkünstler, der sich seit über zehn Jahren intensiv mit Klang und Sprache auseinandersetzt. Sein Schwerpunkt liegt in der Initiierung »partizipativer« Projekte, die an der Schnittstelle von bildender Kunst und Club/Musik/Party-Kultur ansetzen und ihre Bedingungen kritisch hinterfragen.
In seiner Performance scratch_beck wird sich Stefan Beck noch stärker auf den Plattenspieler als Instrument konzentrieren und sich dabei besonders dem Scratchen widmen, jenem rhythmischen Hin- und Herziehen der Schallplatte unter der Nadel, das durch den Hip-Hop bekannt wurde. Mithilfe von zugeschalteter Live-Elektronik, insbesondere Echos und Delays, werden die einzelnen Scratches übereinander gelagert, verfremdet und zu einer Klangtextur verwoben. 


 

Dezember 2004

15. Dezember 2004
20:00
>>raum für kultur<< im Gallileo-Hochhaus der Dresdner Bank

VIII
frequenzen
Porträtkonzert Christian Ridil

Programm:

Cadenza senza Concerto per Viola sola
Sisifo für Streichquartett 

mit dem Hába-Quartett


 

November 2004

17. November 2004
20:00
>>raum für kultur<< im Gallileo-Hochhaus der Dresdner Bank

VII
frequenzen
Rolf Riehm - Werke für Gitarre

Programm:

Programm:
Klage, Trauer, Sehnsucht (für 2 Gitarren)
Notturno für die trauerlos Sterbenden
(Gitarre solo)
Toccata Orpheus (Gitarre solo)
Au bord du jour (für 2 Gitarren) 

mit

Christopher Brandt und Robin Hoffmann

Pressebericht


 

Oktober 2004

20. Oktober 2004
20:00
>>raum für kultur<< im Gallileo-Hochhaus der Dresdner Bank

VI
frequenzen
Ortungssignale

Programm:

bioakustische Collagen europäischer Fledermäuse für Stimme, Bild und Ton

mit
Matthias Göttsche: Stimme/ Vortrag
Karl Kugelschafter: Bild/ Infrarotaufnahmen
Lasse-Marc Riek: Ton/ Arrangement 


 

September 2004

15. September 2004
20:00
>>raum für kultur<< im Gallileo-Hochhaus der Dresdner Bank

V
frequenzen
blank plays DUDEN

Programm:

3 Herren, 3 Plattenspieler, 3 Vinyls

mit

Oliver Augst, Rüdiger Carl, Christoph Korn


 

Juli 2004

14. Juli 2004
20:00
>>raum für kultur<< im Gallileo-Hochhaus der Dresdner Bank

IV
frequenzen
Schlagzeug und Elektronik

Programm:

Bernd Thewes: subcode für (Papp-)Schlagzeug solo

Gerhard Müller-Hornbach: Studien für kleine Trommel (UA)
Daniel Wolf: Mr. Cage, his Wake for solo drum

John Cage: child of tree for percussion solo (amplified plants)

Frank Gerhardt: reservoir (eisrand) für Percusssion und Elektronik
Volker Staub: für Metalltrommel Nr. 36 Teil I

mit

Dirk Rothbrust, Schlagzeug solo

Pressebericht


 

Juni 2004

9. Juni 2004
20:00
>>raum für kultur<< im Gallileo-Hochhaus der Dresdner Bank

III
frequenzen
PORTRÄTKONZERT CLAUS KÜHNL

Programm:

Offene Weite (für Kontrabass und Klavier)

Wurzeln des Zufalls (für Klavier solo)

Valse miniature (für Kontrabass und Klavier)

mit
Michinori Bunya, Kontrabaß
Catherine Vickers, Klavier
 


 

Mai 2004

19. Mai 2004
20:00
>>raum für kultur<< im Gallileo-Hochhaus der Dresdner Bank

II
frequenzen
MERZ

Programm:

Improvisierte Musik

mit

Wolfgang Reimers, Saxophon
Jörg Fischer, Schlagzeug
Marcel Daemgen, Elektronik

 


 

April 2004

7. April 2004
 
 

I
frequenzen
HCD

Programm:

Cathy Milliken: Nine looks for piano
Dietmar Wiesner: Algorhythmus-Kanon für 2 Vibraphone
Hermann Kretzschmar: Vier Zeichnungen für Klavier

mit
Hermann Kretzschmar: Klavier
Sven Pollkötter, Rainer Römer: Vibraphone

Pressebericht
 


 

Legende