Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass die Aesthetik seit jeher versucht, Sinnlichkeit und Begrifflichkeit miteinander zu verbinden. Dennoch ble…
Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass die Aesthetik seit jeher versucht, Sinnlichkeit und Begrifflichkeit miteinander zu verbinden. Dennoch bleibt zwischen beiden haeufig eine Luecke bestehen, solange ihr Verhaeltnis nicht als immanent erfahrbar wird – also nicht als aeusserliche Vermittlung, sondern als ein Verhaeltnis, in dem jede Seite die andere reflektiert und sich im Vollzug selbst realisiert. Vor diesem Hintergrund stellen uns die zentrale Frage: Wie laesst sich die innere Dynamik von Denken und Wahrnehmung musikalisch, performativ und diskursiv erfahrbar machen, jenseits einer blossen Illustration oder Nachahmung von Begriffen durch Klang?
For now, time is a duration of thought (2025) – Carmel Curiel
für Klavier (Raphaëlle Proust)
Auf den Altar meiner Verse (2026) – Daniel Lubin
für Kontrobass und Koloratursopran (Begüm Aslan)
LADDER (2025) – Ron Katzman
für Flöte (Shira Soffer)
“There is an image by Paul Klee,” or, Recursivity and Simultaneity (2025) – Ziyi Tao
für Streichquartett und Elektronik (Paul Rodríguez Flys, Suzune Masumoto, Ynyr Pritchard, Mari Nagahara, Ziyi Tao)
Impulsvortrag und Offene Diskussion, geleitet von Christian Gregori
Der Eintritt ist frei, Spenden für die Künstler:innen sind sehr willkommen. Für Erfrischungen in der Pause ist bestens gesorgt.