Ein Programm zwischen physikalischer Gewissheit, Phantasie und Staunen, zwischen Struktur und Emotionalität. Hören an der Grenze des Wahrnehmbare…
Ein Programm zwischen physikalischer Gewissheit, Phantasie und Staunen, zwischen
Struktur und Emotionalität. Hören an der Grenze des Wahrnehmbaren. Dann aber auch
wieder überraschend vertraute und sehr persönliche Klänge der Instrumente…
Programm:
Jean-Luc Darbellay Orma galattica (2021)
(* 1946) für Klarinette und Streichtrio
Jörg-Peter Mittmann Image I (2024)
(*1962) sphärische Szenerie für sechs Instrumente
Violeta Dinescu Lichtwellen (1991)
(* 1953) für Bassklarinette solo
Salvatore Sciarrino Il tempo con l’obelisco (1985)
(* 1947) für Flöte, Klarinette, Fagott und Streichtrio
Renè Wohlhauser CI-IC (1985)
(* 1954) für Flöte und Viola
Jörg-Peter Mittmann Lamento (2008)
sphärische Szenerie für sechs Instrumente
Michael Quell String II – Graviton (2015/16)
(* 1960) für neun Instrumente
Seit 1990 widmet sich das Detmolder ENSEMBLE HORIZONTE in variabler Besetzung vom Duo bis
zum 16-köpfigen Formation nicht nur, aber vor allem der zeitgenössischen Musik. Wichtiger als jede
stilistische Festlegung ist der Wunsch, durch programmatische Schwerpunktbildung neue
Erlebnisperspektiven zu öffnen und Musik im Kontext unterschiedlicher Kunst-Genres, Traditionen und
Ideen ästhetisch greifbar zu machen. So kreisen die – nicht selten kontrovers angelegten –
Programme des Ensembles um Themen wie Farben, Zeit, Mythen, häufig auch um Werke eines
Malers oder Dichters, um Architektur, Film, Tanz oder Schauspiel. Damit wenden sich die Musiker
nicht nur an die eingeschworenen Kreise der Neuen Musik, sondern an ein breites Publikum ohne
Scheu vor neuen Hörerlebnissen.